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 Der "Misslungene Pyroversuchs" Thread 
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Chemie God

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Das is der nachteil, wenn man lange in der chemie arbeitet..
man stumpft ab..

Eigentlich soll man das verhindern..

aber ich hab schon so viel erlebt und gesehen, wo leute mit ihrem leben spielen, und sich nix bei denken...
*angst*

Ich gehöre zum glück noch zu den vorsichtigen.


14.08.2008, 13:06
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Chemie God
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es gibt halt aeltere, erfahrene chemiker...

.... und dem riskanten spiel zugetane "chemiker", ...

...dem riskanten spiel zugetane aeltere, erfahrene chemiker...


..gibts eben halt nur seeeeeeehr wenige

http://www.darwinawards.com/


gruss

ingo

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Ein Monat im Labor erspart einem doch glatt ne Viertelstunde in der Bibiliothek!


14.08.2008, 19:18
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Das erinnert mich an meine Diplomverleihung, als unser Dekan mich gefragt hat, wo ich denn nun hinwolle.
Ich sagte, daß ich mir durchaus eine Tätigkeit mit "energetischen Materialien" voerstellen könne, also in die Explosivstoffchemie gehen wollte.
Er meinte darauf nur lapidar: "Gute Idee, da werden immer wieder mal Stellen frei...!" :roll:

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Gruß, Morienus


18.08.2008, 16:04
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Chemie God
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*rofl* sowas nennt man glaub ich auch "englischen humor" :mrgreen: :lol:

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Das kann ja wohl nicht Warstein, da könnte ja Jever kommen, ich glaub bei mir Hakebeckst! Prost!
mfg Tobi


18.08.2008, 18:29
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Chemie Freak

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Beitrag 
morienus hat geschrieben:
...eine Tätigkeit mit "energetischen Materialien"...


Wie heißt den ein zugehöriger Studiengang? Hab kürzlich jemanden getroffen, der auch irgendwas Richtung Ex-Stoffe studiert, allerdings weis ich net was. Glaub der is in Karlsruhe an der Uni.

Vielleicht weis ja jemand wie sowas offiziell heißt.

Gruß
Martin

P.S.: Juhu - es is sicher ich bin fürs Chemiestudium eingeschrieben, ab Oktober kanns losgehen ;)...

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19.08.2008, 18:37
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Registriert: 05.02.2003, 08:38
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Beitrag 
klostopfer hat geschrieben:
morienus hat geschrieben:
...eine Tätigkeit mit "energetischen Materialien"...


Wie heißt den ein zugehöriger Studiengang? ...


Chemie?? Physik??

Keine Ahnung, ob´s dazu einen konkret eigenen Studiengang gibt, ich weiß nur, daß z. B. im Fraunhoferinstitut für Energetische Materialien (keine Ahnung, ob das jetzt genau so heißt) in Karlsruhe eine Menge Chemiker, Physiker (spezialisiert auf Thermodynamik oder Festkörperphysik) und Ingenieure (Chemie, Physik, Masch-Bau,...).
Ich denke mal, das ist eine ähnliche Sache wie mit der Forensik, da gibt es auch keine explizite Ausbilung zu. Das ist halt ein Tätigkeitsbereich, in dem dann eben Chemiker, Physiker und Ingenieure Arbeit finden.

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Gruß, Morienus


19.08.2008, 19:48
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Chemie Freak

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Beitrag 
Aja gut, vielen Dank für die Infos.

Hab mich dabei weng an den Bereich Kernchemie angelehnt. Da gibts ja auch nen extra (Master-)studiengang "Nuclear Technologies" an der TUM. Hab gedacht bei Exstoffen ist das ähnlich. Aber woran sollte man sich im Masterstudium am besten halten wenn man in die Richtung will?
Am besten wahrscheinlich allgemeine anorganische Chemie, oder?

Viele Grüße
Martin

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19.08.2008, 22:22
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Chemie Freak
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Beitrag 
wieso AC ?

mfg

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Die chemische und physikalische Ausbildung des Volkes ist die Vorteilhafteste Kapitalanlage, die ein Land nur machen kann. (North American Review)


20.08.2008, 11:25
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Chemie Freak

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Beitrag 
keine Ahnung war so ne Vermutung, dass es in der AC mehr rummst? Keine Ahnung... wobei wenn ichs mir überleg, alles was mir so einfält is OC: APEX, HMTD, TNT, NC...

wohl doch eher organik...

LG
Martin

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20.08.2008, 12:20
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Chemie Senior
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Registriert: 12.08.2008, 16:04
Beiträge: 465
Wohnort: Berlin
Beitrag 
Is zwar auch net richtig Pyrostuff aber auch mies:
Mir mal ne 100ml Flasche mit 96%er Schwefelsäure umgekippt: Natürlich offen...
Ich krieg derbst die Panik und fange an das ganze mit Küchenkrepp aufzuwischen- dieses wurde schwarz und löste sich immer mehr auf. Noch größere Panik. Dann hat mein Freund die ! lösende ! Idee:
Neutralisieren. Ich schnapp mir mein NaOH und kipps ohne zu verdünnen einfach drauf: Folge war Zischen und Spitzen und ein riesiger Schwarzer Fleck aufm Boden. Echt scheiße wenn man bedenkt das bei der ganzen Aktion keine Schutzbrille aufhatte.



Einmal wollte ich An herstellen aus der Rakltion von Ammoniakwasser und HNO3, als Indikator verwendete ich selbst hergestellte Lackmuslösung auf !Alkoholbasis!.
Ich begann mit der Titration verschütte irgendwas und ging ins Bad.
Als ich wiederkam war mein ganzer Erlenmeyerkolben voll mit nitrosen Gasen. Ich stellte ihn aufs Fensterbrett und begann zu überlegen was da passiert war. Und die Erkenntnis kam:
HNO3 + Ethanol= Ethylnitrat (T, E).
Am nächsten Morgen hab ich den Scheiß dann vorsichtig entsorgt.

Gruß,

Jonny^^


18.10.2008, 14:09
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Chemie Freak

Registriert: 16.07.2007, 19:35
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Beitrag 
War jetzt kein beabsichtigtes "Pyroexperiment" aber hatte doch eineigen Unterhaltungswert für meine damaligen Studienkollegen...:

Trennungsgang bis zum Ende durchgekocht, blieb nur noch die Trennung von V und U übrig. Dazu muss man eins von beiden(keine Ahnung welches ist 28 Jahre her..) mit Äther aus der wässrigen Lsg schütteln und dann die wässrige Phase eindampfen umd das was da drin ist raus zu bekommen.
Naja ich lass das alles im Abzug stehen während es über m Bunsenbrenner eindampft aber den Abzug nicht an und die Klappe zu..
Irgendwann war die Luft mit Ätherdampf gesättigt und der anne Bunsenbrenner da drin und "pardautz" flog das ganze Zeug in die Luft.
Und ich mein noch zu meinem Tischnachbarn "häähää ich glaub da ist wem was in die Luft geflogen"
Er so ganz Trocken "ja ich glaub sogar, dir!"

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Wage es, Deinen eigenen Verstand zu gebrauchen.
(Kant)


18.10.2008, 14:41
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Chemie Freak

Registriert: 26.02.2008, 16:45
Beiträge: 672
Wohnort: Österreich
Beitrag 
mitw elchen Mengen machts ihrd enn den Trennungsgang? Bei uns waren das höchstens paar ml, da war es unmöglich einen so großen Raum wie einen ABzug zu sättigen^^

_________________
Ammoniumnnitrat: wenns in die Luft geht hat man wenigstens noch was zu Lachen!
roflBOA- This is where chemistry happens...


18.10.2008, 14:58
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Chemie Freak

Registriert: 16.07.2007, 19:35
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Beitrag 
Das waren früher schon Mengen die man sehen und anfassen konnte gab ja noch keine Eppendorfpipetten und Caps etc.
Wir haben immer Analysen bekommen das waren so 10-30 g und es wurde mit 50 /100 ml Bechergläsern und großen Reagenzgläsern gekocht.
Als wir dann später mit radioaktiven Sachen gearbeitet haben haben wir noch mit Kapillaren gearbeitet...
Eppendorf sei dank ist das Heute deutlich einfacher! wenn auch die Flecken und Löcher im Kittel deutlich kleiner geworden sind...
Möglicherweise war in dem Abzug aber auch die offen gelassene Ätherflasche... :oops:

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(Kant)


18.10.2008, 15:14
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Chemie Senior
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Registriert: 12.08.2008, 16:04
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Beitrag 
Ist das Licht in Labors eigentlich UV-arm um keine Aktivierungsenergie zu bieten?

Gruß,

Jonny^^


18.10.2008, 19:02
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Chemie God

Registriert: 14.12.2002, 16:03
Beiträge: 8690
Wohnort: Im Kaff Der Guten Hoffnung
Beitrag 
Also ich konnte vor kurzem mal in ein Lacklabor reinschauen.
Da waren ganz normale Leuchtstoffröhren, eine sogar ohne Abdeckung am werkeln.
Also UV satt würde ich sagen.

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wie kann ich mich hier desintegrieren?


18.10.2008, 23:13
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