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 Ethanol selbst herstellen 
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Chemie God
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Beitrag Ethanol selbst herstellen
Wollte mal fragen, ob es überhaubt erlaubt ist, sich etwas Ethanol selbst herzustellen.


27.12.2005, 12:29
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Beitrag 
Klar ist das erlaubt! Warum sollte es das nicht sein?


27.12.2005, 12:55
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Chemie God
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Für "Eigenbedarf" ist es erlaubt :wink:

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Dr. Alexander Shulgin


27.12.2005, 14:52
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Chemie God
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Beitrag 
DerMeister hat geschrieben:
Klar ist das erlaubt! Warum sollte es das nicht sein?


Na, ich dachte, dass man sich da wegen Steuerhinterziehung strafbar machen kann. Außerdem habe ich in einem Buch die Anleitung zum Herstellen von Ethanol gefunden, jedoch stand da auch dabei, dass das illegal ist.


27.12.2005, 16:48
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Chemie God
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Beitrag 
extremchemiker hat geschrieben:
Na, ich dachte, dass man sich da wegen Steuerhinterziehung strafbar machen kann. Außerdem habe ich in einem Buch die Anleitung zum Herstellen von Ethanol gefunden, jedoch stand da auch dabei, dass das illegal ist.


Neeeee, strafbar wegen Steuerhinterziehung machst du dich erst ab ner bestimmten Menge und wenn du es halt verkaufst! Ansonsten ließ dich mal hier ein :wink:

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27.12.2005, 16:55
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Chemie God
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Beitrag 
Ab welcher Menge wirds denn strafbar?


27.12.2005, 17:04
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Chemie God
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Beitrag 
extremchemiker hat geschrieben:
Ab welcher Menge wirds denn strafbar?



Puuuuuuuuuuh, musste mal in dem Forum nen bisschen nachgucken! An sonsten glaub ich, dass das ab einer Kesselgröße von 0,5l Illegal wird! Bin mir aber auch net sehr sicher! Aber wen interessiert das auch schon?! Ich meine solange du nicht anfängst irgendwas von 100l einzumaischen! Ich brenne auch für mein Leben gerne Schnaps und habe ne selbstgebaute Destille mit nem Kesselvolumen von 5l! Das reicht vollkommen! Wenn du alles ordentlich machst(mit Turbohefe, die ca. 18Vol% Alk schafft) hast du hinterher aus ca. 5l Maische nach dem Brennen ungefähr 1,4l Schnaps a 40%(wenn er verdünnt wird)

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27.12.2005, 17:26
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Chemie Junior

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Beitrag 
soweit ich informiert bin, bin nen kleiner schnapsbrenner :lol: , darf die kesselgröße nicht größer als 2liter sein, ein feuerwehr freund von mir ist polizist, der hat gesagt der kessel darf nicht größer sein als 20 liter sein.

mfg


28.12.2005, 16:21
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Chemie God

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Beitrag 
Ich habe hier selbst schon mal ca. 50Liter eigenprodukt (KEIN GEBRANNTES ALLERDINGS)
im Zuge einer Party ausgegeben.
das Zeug (Apfelwein) kam von einem Bekannten in Schweden.

2 Polizisten, die mit von der Partie - äh- Party waren,
kannten auch keine Bestimmung, die zumindest kostenlosen Ausschank verbietet.

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wie kann ich mich hier desintegrieren?


28.12.2005, 17:43
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Beitrag 
Zitat:
Ansonsten ließ dich mal hier ein


Die seite aus Österreich wird ihm in deutschen Steuerangelgenheiten eher weniger helfen! :D Check mal lieber www.zoll.de aus! Da steht das genau!
Außerdem ist ja immer die Frage, wie du Alkohol herstellst und wofür! Willst du das für Forschung und Lehre herstellen, nach irgend einem synthetischen Verfahren, kann da auch keiner was sagen!

Zitat:
das Zeug (Apfelwein) kam von einem Bekannten in Schweden.


Das ist ja auch wieder ne andere Sache wie Brandwein, normalen Wein fallen auch keine speziellen Steuern an, wie auf z.B. Brandwein! Die können ja auch nicht jeden Hans und Franz kontrollieren, der bei sich im Keller nen kleinen Geährbottig hat und sich aus seinem Obst irgend nen Wein macht! :D


28.12.2005, 19:02
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Beitrag 
DerMeister hat geschrieben:
...Willst du das für Forschung und Lehre herstellen, nach irgend einem synthetischen Verfahren, kann da auch keiner was sagen!...


Jein, im Normalfall muß das dann sofort vergällt werden (evtl. sogar in Anwesenheit eines Zollbeamten). Nur wenn das passiert, darf der Sprit ohne Branndweinsteuer verkauft werden. Aber wie gesagt, für den Eigenbedarf ist´s legal, soweit ich weis, liegt die Grenze bei 0,5 l Destillat

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Gruß, Morienus


28.12.2005, 22:36
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Chemie God
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Beitrag 
es gab mal ein Pulver das man in Wasser auflösen konnte und dann einen 5% Alkopop hatte. Wie kann ich Alkohol Pulverförmig machen?


28.12.2005, 22:59
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Beitrag 
n2O_0b hat geschrieben:
es gab mal ein Pulver das man in Wasser auflösen konnte und dann einen 5% Alkopop hatte. Wie kann ich Alkohol Pulverförmig machen?


Nutz mal die Board-Suche, das haben wir hier schon mal riesig breitgetreten.

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Gruß, Morienus


28.12.2005, 23:03
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Beitrag 
Zitat:
Jein, im Normalfall muß das dann sofort vergällt werden (evtl. sogar in Anwesenheit eines Zollbeamten). Nur wenn das passiert, darf der Sprit ohne Branndweinsteuer verkauft werden. Aber wie gesagt, für den Eigenbedarf ist´s legal, soweit ich weis, liegt die Grenze bei 0,5 l Destillat


Naja, sobald du verkaufen willst, ist das auch was ganz anderes! Aber wenn jetzt z.B. dein Produkt bei der Synthese Ethanol ist hast du den ja auch hergestellt! :D Ob du ihn nun trinken willst oder nicht! Wenn du nun den aber im Litermaßstab verkaufen willst, hat der Zoll sicher was dagegen! :twisted:

Also falls jemand irgendiw emal Zeit hat sich das Brandweinmonopolgesetz duchzulesen, dann wissen wir das genau! :D Aber es wird die 0,5l Anlagengröße sein, denn 0,5l macht bei dem Gesetz ohne Zeitraumangabe keinen Sinn! Ich hatte da mal was von 40l im Jahr gelesen.... das ist auf alle Fälle alles manchmal sehr verwirrend geschrieben!


29.12.2005, 01:26
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Gut, wenn es bei einer Reaktion entstehen sollte (als Nebenprodukt!), dann interessiert das keinen, das ist richtig, weil es dann mit dem Lömi-Abfall über den Jordan geht. Solltest du das aber irgendwie aufbereiten und isolieren und dann zum Verkauf bringen, dann wird´s für die Steuer interessant. Die Steuer interessiert es nämlich nicht, ob du den Schnappes destillierst oder synthetisierst. Wieviel jetzt definitiv frei ist, weiß ich nicht, 40 l / Jahr erscheint mir schon etwas viel zu sein, entspricht glaub ich schon der "kleinen Brennlizenz", also für so Besenwirtschaften und so. Ich wohn ja in einer Obst- und Weinbauerngegend, hier wird auch gebrannt, was das Zeug hält, ich frag mal bei diesen Jungs nach.
Das mit dem Vergällen ist gar nicht so abwegig, wenn bei uns der Schnaps-Tanker auf den Hof fährt, ist gleich einer vom Zoll mit dabei, der kontrolliert, ob auch gleich beim befüllen der Lösemitteltanks das Vergällungsmittel mit beigegeben wird. Und nur dann darf ohne die Branntweinsteuer abgerechnet werden. So hab ich das gemeint. :wink:

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Gruß, Morienus


29.12.2005, 10:09
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