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 Frage zu Schwefelsäure-Resistenz 
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Chemie Junior

Registriert: 05.10.2009, 14:30
Beiträge: 2
Beitrag Frage zu Schwefelsäure-Resistenz
Hallo erstmal, ich bin neu hier und habe nun eine Frage, die hier sicher kurz beantwortet werden kann. Zur Vorstellung: Mein Name ist Klaus, Wohnort im 15km östl. v. München. Mit Chemie habe ich eigentlich "nichts am Hut", außer wie jetzt, da ich mal einen praktischen Rat benötige.

Ich grüße hier alle erst einmal ganz herzlich!

Als Hobby-Messermacher muss ich manchmal sog. Damast-Stähle in "Batterie"-Säure ätzen, um die schöne Struktur erst sichtbar zu machen. Dazu benutze ich ein hohes schlankes Glasgefäss. Da hinein wird die Klinge im Ganzen zum Ätzen 'reingehängt.

Bisher habe ich dazu Angelschnur (wohl Nylon?) benutzt, die aber meistens nach kurzer Zeit aufgelöst ist, und die Klinge dann nur noch umständlich, und auch nicht ganz gefahrlos, wieder aus dem Gefäß herausgefischt werden muß.

Gibt es ein Garn oder eine Schnur oder sonst etwas Geeignetes, das der verdünnten Schwefelsäure über, sagen wir mal, mehr als 20 Minuten widersteht. Ich hätte auch Schnüre aus sog. Fluorocarbon sowie aus Kevlar (auch vom Angeln) - sind die evtl. geeigneter?

Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Beste Grüße,
Klaus


05.10.2009, 14:57
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Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4246
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Frage zu Schwefelsäure-Resistenz
Hi,

und willkommen hier im forum

zu deiner frage: schlichtes polyethylen oder polypropylen sollte in kalter batteriesaeure nicht kaputt zu kriegen sein.
die batteriegehaeuse fuer autobatterien bestehen naemlich exakt aus diesem material
sicherlich gibts sowas auch als "faden", aber frag mich bitte grad net nach ner bezugsquelle...


gruss

ingo

_________________
Ein Monat im Labor erspart einem doch glatt ne Viertelstunde in der Bibiliothek!


05.10.2009, 16:47
Profil
Chemie Junior

Registriert: 05.10.2009, 14:30
Beiträge: 2
Beitrag Re: Frage zu Schwefelsäure-Resistenz
Herzlichen Dank, Ingo, für die prompte Antwort.

Tja, dann liegt es evtl. auch daran, dass wegen schnellerer Ätzergebnisse die Batteriesäure im Wasserbad erwärmt wird. Das könnte man dann ja vermeiden, dauert dann halt nur etwas länger.

Leider weiß ich natürlich nicht, wie sich z. B. diese sog. Fluorocarbon-Schnur chemisch zusammensetzt, also aus was sie besteht. Ich werde diese, sowie das Kevlar, einfach mal an einem Prüfstück (und ohne die Erwärmung) testen. Vllt. habe ich ja Glück.

Und noch ein Hinweis für den hier zuständigen Admin: Evtl. kommt ja auf meine Frage noch die eine oder andere weitere erhellende Antwort. Ich bitte aber, meine Registrierung zu gegebener Zeit wieder zu löschen, um Euch hier keine weitere "Karteileiche" mit meiner Person zu bescheren.

Herzlichen Dank, es grüßt Euch,
Klaus


05.10.2009, 21:40
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