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 Offenporiger Sprühschaum 
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Chemie Junior

Registriert: 01.02.2008, 00:24
Beiträge: 3
Wohnort: Leipzig
Beitrag Offenporiger Sprühschaum
und noch mal schaum...
hallo erst mal,
mich hat die verzweiflung in eure arme getrieben :cry: . ich bin eigentlich eher aus der medizin-ecke und bedarf eures fachkundigen rates:
kann mir jemand einen tip geben, wie man einen offenporigen sprühschaum herstellen könnte? also optimalerweise wie bei montageschaum auf den knopf drücken aber raus kommt eben ein offenporiger (am liebsten: weich-)schaum, der dann so aushärtet, dass sich flüssigkeit durchziehen lässt. das problem ist, dass es eben keinen "becher" gibt, in dem man alles anrühren und aushärten lassen kann. der schaum muss sozusagen schon angehärtet, aber noch formbar sein.
bin für jede, wirklich jede idee dankbar!


01.02.2008, 00:37
Profil
Chemie Junior

Registriert: 01.02.2008, 00:24
Beiträge: 3
Wohnort: Leipzig
Beitrag 
ist das jetzt einfach eine total hirnrissige idee oder einfach nur zu banal?
sehr verzweifelt,
medtec


11.02.2008, 13:57
Profil
Chemie God

Registriert: 19.12.2005, 22:37
Beiträge: 1281
Beitrag 
wahrscheinlich liegt es daran dass die Idee weder hirnrissig, noch banal ist, sondern dass sich niemand hier imstande fühlt einen kompetenten Tipp zu geben... :(

Ich habe ebenfalls keine praktische Erfahrung mit Polymerschäumen, würde aber sage dass so etwas nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist und mit geeigneten Mitteln hinzubekommen ist. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es hier User die sich mit solchen Stoffen genauer auskennen?


12.02.2008, 01:02
Profil
Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4246
Wohnort: hamburg
Beitrag 
muss leider auch fachlich passen (liegt also net an deiner frage und der unlust)...

nur eines dazu aus meiner zeit mit geschaeumtem pmma: die schaumstruktur exakt, reproduzierbar usw. hinzubekommen grenzt noch immer an schwarze kunst. dat ist net mal eben so gemacht.

good luck

ingo

_________________
Ein Monat im Labor erspart einem doch glatt ne Viertelstunde in der Bibiliothek!


12.02.2008, 01:19
Profil
Chemie God

Registriert: 14.12.2002, 16:03
Beiträge: 8690
Wohnort: Im Kaff Der Guten Hoffnung
Beitrag 
Ich kann auch nur was über Grundprinzipien sagen.
Ein Stoff, der innerhalb einer gewissen Zeit härten muss,
sollte in dieser Zeit in einem gewissen Maß gelöstes Gas abscheiden.
Jedenfalls, nachdem man diesen Stoff "freigelassen" hat.

Man muss also einen Stoff (wie bei schon genanntem Montageschaum)
unter Druck irgendwo einpressen.

Nun würde ich als Frickler und Bastler erstmal was mit einem
Sahnesyphon anfangen, weil man den zum Reinigen recht gut zerlegen kann.
Gummi- und/oder Plastikdichtungen würde ich mir aus etwas
LöMi-beständigem herstellen (drehen). Teflon vielleicht.

Und dann müsste man sich mit Isocyanat-Schäumen befassen, um zu
schauen, was man so in der Art Bettmatratze (Weichschaum)
hinbekommt.

Wenn man dann eine Mischung gefunden hat, kann man das in eine
Einmaldose umstricken.

Und aus einem Stück Schaumstoff (gibts als Quader im Baumarkt)
kann man sich da nix schneiden?

_________________
wie kann ich mich hier desintegrieren?


12.02.2008, 07:59
Profil
Chemie Senior

Registriert: 07.05.2007, 14:49
Beiträge: 486
Beitrag 
das problem ist ja, das der schaum, um blasen zu bilden, ja recht dicht sein muss. sonst lässt er das gas ja wieder raus..

mein ansatz dazu wäre, ein gas zu verwenden, welches sich LANGSAM durch den schaum frisst. dann müsste der schaum ja porös werden. beziehungsweise ein gas, welches sich mit dem schaum verbindet, und diesen dann aufgrund des unterdrucks zerbröselt. sowas halt.

_________________
kann mir mal jemand einen job verschaffen?


13.02.2008, 08:02
Profil
Chemie Junior

Registriert: 01.02.2008, 00:24
Beiträge: 3
Wohnort: Leipzig
Beitrag 
um ein bisschen das geheimnis zu lüften: wir bräuchten für unsere experimente einen wundschaum, der in die wunde eingesprüht werden kann, dann kommt eine klebefolie drüber und man legt unterdruck an und zieht damit das wundsekret heraus. die methode, einen fertigen offenporigen weichschaum einzulegen, gibt es schon. den zuzuschneiden, ist aber furchtbar mühsam und zeitaufwändig - also nicht im sinne des patienten. wenn's nicht klappt, klappt's nicht, aber ein gas, dass sich durchfrisst und den schaum dadurch porös macht, klingt ja schon mal ganz gut.


25.03.2008, 09:44
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