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 Opiat/Opioid Antagonisten 
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Chemie Senior
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Registriert: 28.08.2005, 15:23
Beiträge: 328
Wohnort: Deutschland
Beitrag Opiat/Opioid Antagonisten
Folgende Frage, bei einer versehentlichen oder bewussten Überdosierung von Opiaten/Opioiden wird ja in der Regel ein Antagonist gegeben, Naloxon, Burprenorphin (Subutex) ect... nun frage ich mich wirken diese Stoffe im positiven Sinne auch aufs im verlängerten Rückenmark (medulla oblongata) liegende Atemzentrum? Weil die hauptsächliche Gefahr von Opiatvergieftungen liegt ja in der Ateminsuff. bzw. dem Atemstillstand?? ... oder muss der Pat. dann trotzdem beatmet werden? Die im Gehirn liegenden Opiatrezeptoren werden ja bei dem Konsum von Opiaten blockiert und der Antagonist hat eine größere Affinität zu diesen Rezeptoren, so dass sie quasi die Rezeptoren freispülen... ist das auch im Atemzentrum der Fall??


lg danke im Vorraus für die Antwort


AoS

_________________
Bis(2-chlorethyl)sulfid ==> just for you ***** :-*


18.05.2009, 08:31
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Chemie Newbie

Registriert: 29.09.2009, 21:18
Beiträge: 1
Beitrag Re: Opiat/Opioid Antagonisten
ist zwar schon etwas älter die frage, abe rich antworte m,al.

also also bei eienr opioidüberdosis mit atemstillstand, wird wenn man das naloxon hoch genug dopsiert die komplette wirkung aufgehoben, somit fängt der patient auch wieder an zu atmen!

naloxon belegt die rezeptoren, verdrängt das andere opoid, übt aber selbst keinerlei wirkung am rezeptor aus!

es geht hier hauptsächlich um die µ-rezeptoren.

Burprenorphin (Subutex) ist übrigends kein reiner antagonist wie naloxon oder naltrexon

Antidote Naltrexon (Nemexin®), Nalmefen (Revex®) Naloxon (Narcanti®)

buprenorphin ist ein opioid, mit opioidwirkung, es verdrängt zwar andere opioide vom µ-rezeptor, udn dvon den anderen, wirkt aber nur an gewissen µ-rezeptoren, wirkt an den anderen rezepotoren aber antagonistisch (blockierend)
naloxon hat keinerlei opioidtypische wirkung, buprenorphin hingegen wirkt schmerzlindern, kann leicht sedieren, und evtl auch euphoriesierend.

buprenorphin wirkt aber nur schwach auf das atemzentrum! das heißt, theoretisch wäre es evtl möglich mit buprenorphin eine z.b. morphin überdosis zu behandeln (atmung in ganz zu bringen) aber wird nromal nicht gemacht...

puprenorphin wirkta uch sehr lange, udn si daher schelcht steuerbar!
wenn ein körperlich morphin abhängiger buprenorphin bekommt, so wird er entzugserscheinungen bekommen, und zwar für 20-30 stunden,. je nach dem..
das naloxon hingegen wirkt nur so bis ca. 3 stundne, und lässt dann anhc, so dass bei klurzwirksamen opioiden die opioidwirkung dann wieder so schwach ist, das keien weiter ehandlung nötig ist.
hat eienr eien methadon überdosis (bis 24stunden wirkzeit) so muss alle 1-2 stunden naloxon nachgespritzt werden, bis die metahdonwirkung nachlässt.

weitere infos auch auf http://opioidforum.de/


30.09.2009, 16:33
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