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 schlafstörungen hilfeeeeeeeeeeeeeeeeee PLZ!! 
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Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4246
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Beitrag 
@ nettes maedchen:


bei deiner ueberempfindlichkeit gegen ASS (siehe "drogenthread") solltest du allerdings mit stiefmuetterchen vorsichtig sein, denn die enthalten doch ne menge salicylsaeure...

.. und wir wollen doch net dass dir nochwas auf den magen schlaegt, gelle?

gruss

ingo

_________________
Ein Monat im Labor erspart einem doch glatt ne Viertelstunde in der Bibiliothek!


18.06.2008, 18:17
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Chemie Junior

Registriert: 06.07.2008, 10:47
Beiträge: 4
Beitrag 
hallo zusammen,

ich habe auch seid einiger zeit schlafprobleme.

abends kann ich nicht einschlafen : dreh mich hin und her,meist schwitze ich extrem, mir ist heiß, und mein herz fängt an zu schneller zu pochen, naja was soll ich sagen es herrscht ne innere unruhe.

die attacken habe ich seid rund 2 monaten.

seid 2 wochen aber ist es schon so gweorden ,dass ich wie zuvor schlecht einfschlafe und aber morgens beim aufstehen mein körper anfängt ein wenig zu zittern. meine atmung fällt anfangs ein wenig schwer. bin aber total fit (3,3:30 - 6uhr schlafzeit) wenn ich dann um 9 in der schule sitz fällt es mir schwer mitzukommen da mein kopf schon fast auf den tisch fällt.

meine eigentliche frage:
ich habe vom arzt Opipramo neuraxpharm 50 mg verschrieben bekommen. das aber auch nur für 8 tage damit mein system wieder seine regelung bekommt. So ..die tabletten haben null gebracht:
20 uhr eine eingeworfen ,
gegen 23 uhr wollt ich mir warme milch mit keksen essen (das haut plättet mich meist), da merkte ich ein schwindel gefühl nach links.
nächsten morgen übelster kater.

jetzt haben ich hier gelesen das diazepam ne hilfe wär. aber wie bekomm ich das hin, meinen arzt zu sagen ohne das er denkt,dass ich das will um mich voll zu dröhnen?


08.07.2008, 19:45
Profil
Chemie Junior

Registriert: 24.09.2008, 00:06
Beiträge: 2
Beitrag Eine andere Perspektive
Hallo,

Schlafbeschwerden kommen häufig vor, und zu diesem Thema kann ich vielleicht eine zusätzliche Perspektive geben, die sich nicht auf Medikamente konzentriert.

Hinter den meisten Formen von Schlafbeschwerden stecken verborgene Stressbeschwerden. Sind diese Beschwerden besonders schwer, so können sich daraus später endogene (also körperliche) Depressionen ergeben, in noch schwereren Fällen spricht man von PTSD (Post Traumatic Stress Disorders, zu deutsch Posttraumatischen Belastungsstörungen).

Es geht hierbei nicht um akute Stresssituationen, sondern um Schädigungen, die zuallermeist bereits in den ersten Lebensjahren stattfinden. Man könnte sagen, dass die deutliche Mehrheit aller Menschen davon betroffen ist - die Frage ist nur wie schwach oder wie stark. Daraus ergibt sich, ob und wie sich diese Stressphänomene bemerkbar machen. Die Bandbreite ist enorm.

Letztlich finden sich in den neuronalen Mustern des/der Betroffenen so genannte Emotionspakete ("EPs"). Diese sind von individueller Stärke, sie sind - im Gegensatz zu anderen Erfahrungsinhalten - zeitlos eingefroren. Sie entladen sich auf verschiedene Arten, was sich zum Beispiel in Schlafbeschwerden äußert.

Außerdem ist das limbische System (das sind bestimmte Teile des Gehirns) in Mitleidenschaft gezogen. Wer sich hierüber informieren möchte, dem empfehle ich das folgende Video von Prof. Spitzer aus der BR-Serie "Geist und Gehirn" (15 min) :

http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?ve ... 17.rm&g2=1 Ich verspreche, es lohnt sich anzusehen.

Vor den Videos sollte man sich den Player herunterladen. Die Adresse für PC: http://germany.real.com/player/select/ und für den MAC: http://www.real.com/international/

Zum Inhalt: Der Herr Spitzer sagt manchmal die didaktische Unwahrheit. Es gibt deshalb nur "eine" Art von Stress, weil alles Stress ist, was quält (z.B. Angst, Schmerzen, Hilflosigkeit, Kummer usw.), Stress ist ein Oberbegriff. Es wirkt sich halt alles im Prinzip gleich aus, wenn belastend genug.

Als Folge ergibt sich u.a. eine zu geringe Serotoninproduktion, also chronische Scheißgefühle, was logischer Weise zu unausgeglichenem Verhalten führt. Eben das schwarze Loch in der Seele. Manchmal können stressreduzierende Mittel helfen. Allerdings rate ich jedem von körperlichen Suchtstoffen, Benzos, Neuroleptika und ähnlichem Kram dringend ab.

Viele Grüße


22.10.2008, 07:21
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Chemie Freak

Registriert: 26.02.2008, 16:45
Beiträge: 672
Wohnort: Österreich
Beitrag 
Polaris hättest du dir den Thread durchgelesen hättest du bemerkt das es hier offensichtlcih NICHT um die SChlafstörungen ging.... :roll:


@La Locco:

Zitat:
aber wie bekomm ich das hin, meinen arzt zu sagen ohne das er denkt,dass ich das will um mich voll zu dröhnen?


Da du dich ja nicht zudröhnen willst(nehmen wir mal an) kannst du ihn ja einfach mal fragen , oder?

_________________
Ammoniumnnitrat: wenns in die Luft geht hat man wenigstens noch was zu Lachen!
roflBOA- This is where chemistry happens...


22.10.2008, 22:44
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Chemie Junior

Registriert: 24.09.2008, 00:06
Beiträge: 2
Beitrag Re: schlafstörungen hilfeeeeeeeeeeeeeeeeee PLZ!!
Ich habe mir den Thread sehr wohl durchgelesen, das Meiste jedenfalls. :shock: Das Thema ist scheinbar häufig, und es ging eben nicht nur um diese eine Frage. Ein paar Auszüge:

KENNETH hat geschrieben:
hallo,
ein freund von mir hat schlafstörungen, er ist grade im Urlaub und hat diese schlafstörungen glaube ich schon seit etwa 2 jahren, er weiß echt nicht mehr weiter...


KENNETH hat geschrieben:
er war schon bei 1000 ärzten, aber die wissen alle nicht was man tun kann

er schläft halt extrem schlecht und wenig, und fühlt sich dann den ganzen tag so scheiße und schlapp


KENNETH hat geschrieben:
ob er schon mal im schlaflabor war weiß ich nicht genau, er war auf jedenfall
für 4 wochen oder so in der psychatrieabteilung eines krankenhauses.


HerrAmmoniumnitrat hat geschrieben:
Heißt das, dass du 2 Tag wach bist und dann erst wieder pennen gehst?
Sehr gesund hört sich das nicht an :shock:


HerrAmmoniumnitrat hat geschrieben:
Was du da beschreibst, sehe ich schon als ein Dahinsiechen an :shock:
Ich meine tagelang nichts essen, ab und zu brichst du zusammen, Abhängigkeit von Aufputschmittel, schmerzen.... Das hört sich fast schon an, als wäre jede Minute eine Quall die du so lebst. Und dann gehst du noch zur Uni.


nettesMädchen hat geschrieben:
Zum Thema Arzt: Sehr sehr viele Ärzte sind zum Thema Schlafprobleme ratlos. Sie können einem nicht helfen. Es nützt nichts alle Ärzte der Stadt abzugrasen. Das ist unsinnig. Der Apotheker kann noch weniger helfen,


La Locco hat geschrieben:
hallo zusammen,

ich habe auch seid einiger zeit schlafprobleme.

abends kann ich nicht einschlafen : dreh mich hin und her,meist schwitze ich extrem, mir ist heiß, und mein herz fängt an zu schneller zu pochen, naja was soll ich sagen es herrscht ne innere unruhe.

die attacken habe ich seid rund 2 monaten.

seid 2 wochen aber ist es schon so gweorden ,dass ich wie zuvor schlecht einfschlafe und aber morgens beim aufstehen mein körper anfängt ein wenig zu zittern...


Ich hoffe, die Leute mit Schlafproblemen können etwas anfangen, mit den Infos, die ich oben geposted habe. Ich halte sie für äußerst wertvoll. :wink:


23.10.2008, 04:17
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Chemie Freak

Registriert: 26.02.2008, 16:45
Beiträge: 672
Wohnort: Österreich
Beitrag 
Der Freund könnte selbst fragen, udn wenn man wirklich Probleme hat geht man zum Arzt, wenns nicht hilft dann geht man nochmal hin, oder geht zu einem Spezialisten, das ist alles bei uns im Krankensystem dabei, also keien Hexerei...

Aber wegen Schlafstörungen in einem Chemikalienforum sich über Medikamente zu erkundigen die Stoffe enthalten die unter das Rauschmittelgesetz fallen ist sicher NICHT der richtige weg etwas gegen seine Schlafstörungen zu unternehmen!

_________________
Ammoniumnnitrat: wenns in die Luft geht hat man wenigstens noch was zu Lachen!
roflBOA- This is where chemistry happens...


23.10.2008, 16:47
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Chemie Senior
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Registriert: 12.08.2008, 16:04
Beiträge: 465
Wohnort: Berlin
Beitrag 
Apropos Rauschmittel.
Schlafstörungen können auch bei ambitionierten Kiffern auftreten.
Dann folgt bald darauf eine Psychose.

Natürlich treten Schlafstörungen nicht nur nach langjährigem Thc-genuss auf, sondern auch bei anderen Drogen.

Gruß,

Jonny^^


03.11.2008, 13:28
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Chemie Junior
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Registriert: 29.12.2005, 22:15
Beiträge: 27
Beitrag 
Um mal zur ursprünglichen Frage zurückzukommen:
Soweit ich weiß gibt es kein Schlafmittel an das sich der Körper nicht nach einer gewissen Zeit gewöhnt. In manchen Fällen kann man dann ohne dieses Mittel überhaupt nicht mehr einschlafen.
Wie das bei Talidomid und Xyrem aussieht weiß ich nicht.

:arrow: Mein Tip: Packungsbeilage lesen - da steht's drin.

Wäre auch interessant zu wissen um welche art von Schlafstörungen es sich handelt. (Durchschlafstörung, Einschlafstörung, gestörter Schlafrhythmus, etc.) Da kann man evtl. auch so was machen, zB. die innere Uhr "rekalibrieren".

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Erwarte nicht, daß dir alles im Leben auf dem Silbertablett serviert wird - verlange ein goldenes Tablett!


27.11.2008, 00:36
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