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 Allgemeine Probleme mit Elektrochemie 
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Chemie Junior

Registriert: 15.12.2008, 17:53
Beiträge: 2
Beitrag Allgemeine Probleme mit Elektrochemie
Hallo ,

Ich bin in der 12 und unser Thema in Chemie ist die Elektrochemie. Dazu habe ich ein paar Fragen und ein paar Aufgaben , die ich nicht verstehe.

1) Erläutern sie die Bildung eines Elektrodenpotenzials bei der Zink/Zinkionen Elektrode. Gehen sie auch auf die elektrochemische Doppelschicht und das Zustandekommen eines chemischen Gleichgewichts an der Phasengrenze ein.

2) Der Einfluss der Metall-Ionenkonzentration in der Lösung auf das Elektrodenpotenzial könnte zur Bestimmung der Konzentration einer Lösung genutzt werden. Welche Größen müssten bekannt sein? Wie ist das Prinzip der Bestimmung zu erklären?

3) Eine in reines Wasser tauchende Wasserstoffelektrode hat ein Potenzial von -0,413V
Welche Metalle müssten mit Wasser unter Wasserstoffentwicklung reagieren?


Dann habe ich noch eine Frage zu einer Aufgabe , die ich eigentlich lösen kann.

4) Überpürfen sie mit Hilfe der elektrochemischen Spannungsreihe folgende Aussagen:

Eisen wird stärker reduziert als Nickel. RICHTIG
Chrom wird stärker oxidiert als Zinn. FALSCH
Kupfer wird stärker Oxidiert als Zink. FALSCH
Magnesium wird stärker reduziert als Calcium. RICHTIG

Magnesium-Ionen wirken stärker oxidierend als Cadmium-Ionen.RICHTIG
Aluminium-Ionen wirken stärker reduzierend als Blei-Ionen. FALSCH
Nickel-Ionen wirken stärker reduzierend als Silber-Ionen. FALSCH
Zink-Ionen wirken stärker oxidierend als Kalium-Ionen. FALSCH

Kann das jemand bestätigen?


Wie ist der Terminus Oxidationsmittel / Reduktionsmittel definiert?
Je unedler ein Metall ist , desto besser ist es als Oxidationsmittel , aber was heisst es wenn man sagt xy ist ein gutes Oxidationsmittel auf az?

Würde mich über schnelle Hilfe sehr freuen , da ich bald Klausur schreibe!

Gruß


15.12.2008, 18:16
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Chemie Senior
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Registriert: 12.08.2008, 16:04
Beiträge: 465
Wohnort: Berlin
Beitrag 
4) is schon ma richtig.

zu den anderen Sachen schreib mal wenigstens nen paar eigene Ansätze, was es denn sein könnte. Wär ja blöd, wenn wir hier deine Arbeit machen würden.

Zu deiner letzten Frage:

http://de.wikipedia.org/wiki/Oxidationsmittel

Gruß,

Jonny^^

_________________
Für alle die nach Rechtschreibfehlern suchen, hab ich extra nen paar Versteckte eingebaut.


15.12.2008, 19:36
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Chemie Member

Registriert: 29.11.2008, 10:12
Beiträge: 71
Wohnort: Berlin
Beitrag 
Letzter Satz ist falsch. Beispiel. Silber: Silber ist sehr edel und will sich freiwillig aus vielen Lösungen metallisch abscheiden (an der Elektrode). Ag+ lässt sich selbst also leicht reduzieren (freiwillig, gerne). Es ist de3mnach ein gutes Oxidationsmittel, da es dem zu oxidiernden Elektronen weg nimmt!

Zu 1:
Zn ist sehr unedel und geht freiwillig gern in Lösung. Es gibt hierzu an das feste Zn (die Elektrode) Elektronen ab. Die Eletrode wird also negativ und die positiven Zinkkationen kleben wegen der Anziehungskräfte an der Elektrode. Dies ist die Doppelschicht! Nach außen hin also in der Lösung ist die Elektrode scheinbar positiv aber in Wirklichkeit negativ (das feste Metall). Solange kein Strom fließt, bildet sich ein Gleichgewicht wegen der Triebkraft.. /Normalpotential.

2.) Mit der Nernst Gleichung geht es zu rechnen (als Tip)

_________________
Riesiges Hobbylabor. Möglicherweise einiges abzugeben....


15.12.2008, 20:08
Profil
Chemie Junior

Registriert: 15.12.2008, 17:53
Beiträge: 2
Beitrag 
Dipl.Chem hat geschrieben:
Letzter Satz ist falsch. Beispiel. Silber: Silber ist sehr edel und will sich freiwillig aus vielen Lösungen metallisch abscheiden (an der Elektrode). Ag+ lässt sich selbst also leicht reduzieren (freiwillig, gerne). Es ist de3mnach ein gutes Oxidationsmittel, da es dem zu oxidiernden Elektronen weg nimmt!

Zu 1:
Zn ist sehr unedel und geht freiwillig gern in Lösung. Es gibt hierzu an das feste Zn (die Elektrode) Elektronen ab. Die Eletrode wird also negativ und die positiven Zinkkationen kleben wegen der Anziehungskräfte an der Elektrode. Dies ist die Doppelschicht! Nach außen hin also in der Lösung ist die Elektrode scheinbar positiv aber in Wirklichkeit negativ (das feste Metall). Solange kein Strom fließt, bildet sich ein Gleichgewicht wegen der Triebkraft.. /Normalpotential.

2.) Mit der Nernst Gleichung geht es zu rechnen (als Tip)


Das merke ich auch gerade. Je unedler ein Metall ist , desto weniger ist es ein gutes Oxidationsmittel aber ein gutes Reduktionsmittel , oder?
Dieses hin und her kann ganz schön verwirren.


Zu 2)

Ich könnte mit Hilfe der Nernst-Gleichung die Potenziale bzw die Ionenkonzentrationen berechnen. Je nachdem was gegeben ist. Aber in der Aufgabe ist ja die Konzentration der Lösung gefragt. Oder liegt da gerade ein Verständnis-Problem vor?

Nernst: E= E' + 0,059v/z * log[c Ionen]


Zu 3)

Ich verstehe nicht ganz was ich mit der Aufgabe anfangen soll. Einen Ansatz finde ich leider auch nicht.


Dann ist da noch eine Sache , die ich nicht wirklich verstanden habe. Wie wirkt sich der Elektronendruck auf das Gleichgewicht und doe Potentiale bzw die Spannung aus?

Ist dieser Satz gültig? : Je weniger e- im Halbzellenstab sind , desto niedriger ist der Elektronendruck.


Ich weiss , dass ich euch viel abverlange . Eure Hilfe ist wirklich sehr nett.

Gruß


15.12.2008, 21:15
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