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 Diphenylpyralinhydrochlorid 
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Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
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Beitrag 
1. es gibt aerzte und ggf. kliniken die auf chronische schmerzpatienten spezialisiert sind

2. die von dir gepostete seite verharmlost das gesamtthema drogen in unverantwortlicher weise, daher meine reaktion
wer sich mit einer solchen signatur schmueckt muss sich net wundern in eine entsprechende ecke gestellt zu werden

3. irgendwie scheinen ja auch deine aerzte zu einer aehnlichen auffassung zu kommen

4. "ROCHE" ist ein szenebegriff. fuer den fall dass er dir wirklich nix sagt: dahinter verbirgt sich ein starkes schmerzmittel der firma hoffmann-laroche, welches von junkies (i.d.r. H) genommen wird wenn die aus welchen gruenden auch immer (was gar net so selten vorkommt) mal keinen stoff bekommen haben, um wat gegen cold turkey zu tun.
bei den i.d.r. erforderlichen extrem-mengen versauen sich die klienten allerdings zuegig den magen, aber das ist dann eh die wahl zwischen teufel und beelzebub

5. in dieser kombi aus indizien, plus den herzzerreissenden geschichten die ich in der szene gehoert habe in meinen langen lehr- und wanderjahren....
... faellt es mir ausgesprochen schwer dir zu glauben
wie war das nochmal in deiner geschichte? du bist empfindlich auf ASS? und wie schreibst du leichtsinnig in deinem anderen thread, du haust dir stiefmuetterchen rein (und die enthalten SALICYLSAURE!)??? merkwuerdig, merkwuerdig.
du verstehst was ich meine?

und ja, a bisserl ahnung habe ich schon.

sollte ich dir wirklich unrecht tun, mea culpa...

aber das aendert nix daran das ich NICHT dazu beitragen werde hier zu beschreiben wie du an eben diesen wirkstoff rankommst, schon weil das ja auch echte drogenkoeche lesen koennten, gelle? und das wollen wir ja beide net

wende dich an deinen arzt, oder einen der auf sowas spezialisiert ist.

ich helfe auch gerne bei der suche

extraktionsrezepte, auch nach deiner ergreifenden geschichte: fehlanzeige weiterhin

gruss

ingo

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18.06.2008, 17:10
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Chemie Junior

Registriert: 15.03.2008, 15:11
Beiträge: 17
Beitrag 
die tempil enthalten metamfepramon (->sympathomimetikum, wirkt amphetaminartig) von daher ist hier denk ich schluss, kann magican nur zustimmen, extraktionsanleitungen wirst hier ned kriegen.... schongarnich für sowas


13.01.2009, 13:08
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Chemie Junior

Registriert: 27.02.2008, 15:58
Beiträge: 14
Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Hallo Leute,

erstmal sorry, daß ich so lange nichts mehr von mir hören ließ bzw. nicht mehr auf die Posts eingegangen bin. Erstmal hatte ich eine lange Phase, in der es mir besonders schlecht in Sachen Schmerzen ging und zum anderen hatte ich keine Energie (Schmerzen ertragen raubt umheimlich viele Energien), mich mit euren Antworten zu befassen.

So, nun zu euren Beiträgen: Ich weiß ja nicht, wo, d.h. in welchem Bundesland Deutschlands oder in anderen Ländern, ihr alle wohnt und welche Erfahrungen ihr mit Ärzten gemacht habt und wie oft ihr welche gemacht habt. Mir drängt sich der Gedanke auf, daß ihr Ärzte eher selten als oft konsuliert und deswegen insgesamt weniger, aber auch weniger negative Erfahrungen gesammelt habt. Nun, es ist leider keineswegs so, daß der Arzt einem das Schmerzmittel verschreibt, welches aus meiner Sicht, das analgetisch wirkungsvollste und nebenwirkungsärmstes ist. GANZ IM GEGENTEIL!!!!! Obwohl (!!!) die Ärzte sehr genau wissen, daß ich Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac etc. nicht vertrage bzw. es keinen Sinn macht, mir diese Substanzen zu geben, da sie von mir eher über kurz als über lang erbrochen werden und so, das ohnehin sehr schwach wirkende Medikament überhaupt gar nicht zum Zuge kommt, seine, wenn auch sehr schwache, Wirkung zu entfalten, stellen sie immer wieder Rezepte mit solchen Substanzen aus. Oft habe ich den Ärzten angeboten, daß ich eines der oben genannten Substanzen vor ihren Augen einnehme und sie mir dann höchstpersönlich beim Übergeben zusehen können. Das wäre der ultimative Beweis, daß ich die Substanz nicht vertragen, doch die Ärzte wollten nicht. Ich wurde über viele Jahre damit mehr schlecht als echt therapiert und das hat mir den Magen und Darm kaputtgemacht und nicht etwa Heroin oder andere illegale Substanzen.Diese Substanzen sind, da sie bekanntermaßen nicht magen- und darmfreundlich, stark leber- und nierentoxisch sind, überhaupt gar nicht für eine Dauertherapie geeignet, schon gar nicht für viele Jahre. Ich nahm sie, weil ich dachte es gäbe nichts anderes/besseres (soviel also schon mal zu sog. Drogen). Wenn ich den Ärzten in dieser Zeit sagte, daß ich die Medikamente nicht vertrage und sie nur sehr schwach schmerzlindernd wirken, logen mir die Ärzte frech ins Gesicht und sagten mir, daß es keine anderen Schmerzmittel gibt. Natürlich kannte ich aus dem Biologieunterricht der Schule, daß es z.B. Heroin gibt, aber ich wußte nichts näheres darüber und schon gar nicht, daß es zur Gruppe der Opiate gehört und daß Opiate/Opioide schmerzlindernd wirken. Das wußte ich sehr sehr lange nicht, auch, weil ich nie mit Leuten in Berührung kam, die es mir hätten erzählen können. Durch einen Zufall im Familienkreis lernte ich Opioide als Schmerzmittel kennen. In einem Moment der Verzweiflung wegen den starken Schmerzen nahm ich eine von diesen Tabletten. Das Wunder geschah: Es trag eine derartige Schmerzlinderung ein, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Ich war nicht schmerzfrei, aber immerhin spürte ich eine Linderung wie noch nie in meinem Leben.
Könnt ihr euch vorstellen, wie mir an diesem denwürdigen Tag zumute war??? Tags darauf ging ich sofort zum Arzt, der mich seit langem therapiert und stellte ihn zur Rede, von wegen es gäbe keine anderen Schmerzmitte, von wegen, es gäbe keine Schmerzmittel, die nicht im gleichen Maße, wie die von ihm verschriebenen, auf den Magen/Darm gehen. Seine Antwort: nichts! Nichts! Nichts! Es antwortet überhaupt gar nichts. Dann wollte er mir erneut das seit langem so wirkungsfreie Medikament verschreiben. Erst als ich, das erste Mal in meinem Leben, "auf den Tisch haute", bekam ich ein schmerzlinderndes und sonst nahezu nebenwirkungsfreies Medikament. Seitdem wurde ich immer wieder mal mit solchen Schmerzmitteln therapiert, doch es ist stets ein Kampf das Schmerzmittel verschrieben zu bekommen. Von wegen nur Krebspatienten im Endstadium haben ein Recht auf Schmerzfreiheit, wie die Ärzte oft sagten. Ein Arzt sollte wirklich genug Menschenkenntnis besitzen, kommt er ja schließlich ständig mit vielen Leuten in Berührung, um zu erkennen, wer da vor ihm sitzt, ein wie auch immer gearteter Junky oder ein Schmerzpatien, doch das haben sie nicht. Immer wieder werde ich in die Junkykiste geworfen, obwohl eindeutige Diagnosen vorliegen und durch die Tests bei Neurologen immer wieder klar erkannt wurde, daß ich unter starken Schmerzen leide. Doch es nützt mir gar nichts.

Es ist eben nicht so, daß der Arzt schon wissen wird, was er tut und in jedem Fall und immerzu ganz selbstverständlich Recht hat. Oder was bitte würdet ihr denn von Ärzten halten, bei dem der Patient ausdrücklich sagt, welche Medikamente er nicht verträgt und die auch kaum wirken (da sie einfach nicht für so starke Schmerzen geschaffen sind und auch keineswegs für die Langzeittherapie taugen.) und welche Medikamente in welcher Stärke inwieweit schmerzlindernd gewirkt hatten. Der Arzt hört sich das alles an, sieht die Untersuchungsberichte von anderen Ärzten und verschreibt einem dann eine große Packung Ibuprofen. Na? Der Arzt hat doch sowas von recht, oder wie? Solche Ärzte sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel! Andere Ärzte lösen das so: "Sie vertragen kein Diclofenac? Gut, dann bekommen sie eben überhaupt gar nichts gegen die Schmerzen." Daß ich ohne Schmerzmittel überhaupt nicht in der Lage bin zum Arzt zu kommen, läßt er dabei schön unter den Tisch fallen. Was geht ihm denn schon mein Leid an, meine Lebensqualität, meine Arbei usw. Obwohl ganz klar, von verschiedenen Ärzten, diagnostiziert wurde, daß die niederpotenden Opioide viel zu schwach für solche Schmerzen sind, kann ich verdammt froh sein, daß ich sie überhaupt bekomme, da es genügend Ärzte gibt, die mir entweder Dreck oder gar nichts verschreiben.

Zur Extraktion: Ich brauche von euch keine Anleitung wie man die einzelnen Stoffe voneinander trennt. Diese hat mir ein Arzt schon gegeben, da er lieber ein Kombipräparat (Paracetamol und Codein) verschrieb, anstatt eines Codein-Monopräparats. Die Ärzte verschreiben nun mal am liebsten nicht das, was bei starken Schmerzen gut hilft, sondern lieber etwas, was überhaupt nicht oder sehr schwach wirkt und sehr schlecht verträglich ist. Warum ich Tempil N ab und an verschrieben bekomme: Es hat sich bei Heuschnupfentherapien sowie bei der Erkältungsabwendung herausgestellt, daß dieses Mittel, insbesondere die Substanz Metamfepramon, schmerzlindernd wirkt. Allerdings möchte mir keiner der Ärzte, die ich bisher kennengelernt habe, jemand ein Monopräparat mit Metamfepramon verschreiben, da es Btm ist und fast alle Ärzte diese speziellen Rezepte überhaupt gar nicht vorrätig haben und weil sie sie ohnehin sehr extrem ungern verschreiben.
Daß ich seit Jahren nie mehr als die ärzlicherseits verordnete Dosis einnahm, scheint den Ärzten auch nichts zu sagen. Viele behaupten allen erstes, daß ein therapeutisch immer gleich dosiertes, retardierte Opioidpräparat eine berauschende Wirkung hätte und ich nach dieser süchtig sei (Junkykiste!), obwohl das rein physisch überhaupt nicht sein kann. Viele Schmerzpatienten erzählten mir, daß sie noch nie eine psychotrope Wirkung nach der Einnahme des Mittels verspüren, da der Schmerz jede berauschende Wirkung killt. Ich glaube das, weil es mir genauso geht. Ich selbst merkte nur in den ersten 2 Wochen eine psychische Wirkung, die aber völlig bedeutungslos ist. Wer glücklich ist, wird den stimmungsaufhellenden Effekt gar nicht oder höchstens kaum wahrnehmen. Deshalb zweifle ich auch stark an, daß ich auch in den ersten 2 Wochen etwas von den Pillen merkte. Es ist sehr wahrscheinlich, daß ich nach einem Jahrzehnt (!!!) des beständigen Leidens, unendlich froh war, etwas gefunden zu haben, was den Schmerz lindert, wenn auch nicht komplett beseitigt.

Mir ist unbegreiflich, weswegen ihr euch auf die Seite der Ärzte stellt, die einen Menschen, der ganz offensichtlich unter starken Schmerzen leidet, ohne jede Hilfe wieder verabschiedet. Motto: Friss oder stirb! Was? Sie vertragen kein Paracetamol? Kein Problem, ich verschreibe ihnen gar nichts. Erklärt mir das. Findet ihr es toll, wenn andere Menschen unter Schmerzen leiden und ihnen oft nicht geholfen wird? Findet ihr das richtig, daß der Schmerzleidende auch noch als Junky/Süchtling etc. beleidigt wird? Wenn dem wirklich so ist, muß ich mich schon wirklich fragen, was ihr für Menschen seid bzw. ob ihr überhaupt welche seid.

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14.02.2009, 16:49
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Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Natürlich ist das mit manchen Ärtzten ne Sauerei- aber du kannst uns hier ja auch viel erzählen.
Dein Text hört sich ja geradezu nach Mitleid eregen an, wenn ich das mal bemerken darf- du könntest genauso gut ein Junky sein, oder wenn nicht könnten andere Junkys die Posts zu diesem Thema lesen und sie ausnutzen, und darum wirst du hier auch nichts finden- zumal es gegen die Forenregeln verstößt.

Lg,

Jonny^^

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14.02.2009, 17:18
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Chemie Junior

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Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Mitleid erregen? Da hätte ich wohl viel davon? Klar kann ich hier viel erzählen, doch was sollte mir das denn bringen? Außerdem sagt sich das für dich einfach, weil ich beim Postingschreiben nichts beweisen kann. Ich finde es traurig, daß du wie auch die anderen Leute hier, immer erst vom negativen ausgehst. So quasi, im Zweifel nicht für den Angeklagten, sondern gegen ihn. Andererseits: Ich kann alles beweisen. Was willst du? Name, Adresse, Tel.Nr. meiner Ärzte? Das ist für mich kein Problem. Die Entbindung der Schweigepflicht kostet mich einen Anruf oder allenfalls einen persönlichen Kurzbesuch bei den Ärzten. Zeugenaussagen meiner Familie, Freunde, Bekannte? Ebenfalls kein Problem. Andererseits: Wie würdest du dich fühlen, wenn du mit all jenen gesprochen hast und erkennst, daß ich die Wahrheit gesagt habe? Leute, ich versteh´euch nicht. Warum geht ihr immer beständig von unwahren Aussagen, Tricks (Mitleid erregen) etc. aus? Denkt ihr wirklich, ich wäre die einzige, die all dies erlebt hat? Geht doch mal in Schmerzforen, Medizinforen Rubrik Schmerzen, Unterforen bei manchen Drogenforen. Da sind Leute noch und nöcher, die ähnliches schildern können.

Nochmal: Ich will keine Extraktionsanleitung, da ich diese bereits seit langem von einem Arzt bekommen habe. In dem von mir geschilderten Präparat sind Substanzen, die gegensätzlich wirken. Das Metamfepramon ist schmerzstillend und macht in meiner Dosis leicht wacher. Das Antiallergikum wirkt wie der name schon sagt und außerdem sedierend. Das bedeutet eine starke Kreislaufbelastung. Deshalb möchte ich das vermeiden.

@Falkon
Nein, du irrst. Mind. 90% der Ärzte interessieren sich einen Sch... dafür, ob ich das Mittel hinsichtlich des Magens vertrage oder nicht. Es gibt allenfalls ein Mittel gegen Übelkeit dazu, doch ich halte das für eine sehr primitive Lösung. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich soll ein Mittel, welches sehr schwach schmerzstillend wirkt nehmen, obwohl ich davon Übelkeit, Erbrechen und ggf. Durchfall bekomme. Damit diese Nebenwirkungen gelindert werden, soll ich ein Mittel gegen Übelkeit nehmen. Name und Tel.Nr. des Arztes gefällig? Gebe ich dir sogar gerne. Vielleicht wird das die Einstellung "Götter in weiß" etwas ernüchtern und entmystifizieren.

@Magician:

Oh ja, es gibt Ärzte und Kliniken, die auf chronische Schmerzpatienten spezialisiert sind. Und? Was soll mir das bringen? Oder glaubst du im Ernst, daß, weil sie Spezialisten sind, sie mich gut therapieren werden? Ich war schon bei einigen sog. "Schmerzspezialisten". Einer idiotischer als der andere. So idiotisch, daß sogar andere Ärzte über sie lachen und / oder einfach nur entsetzt sind. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Totlachen. Einer wollte mich mit Antidepressiva gegen Schmerzen therapieren. Er ist nicht der erste. Das haben schon mehrere versucht. Erfolg gleich null. Wer hätte das gedacht. Vielleicht, weil ich keine Depressionen sondern Schmerzen habe? Ein anderer sagte, ein Bandscheibenvorfall ist eine Entzündung und versuchte eine Therapie gegen Entzündungen. Erfolg: nicht mal ein Hauch von einer Schmerzlinderung. Na, vielleicht habe ich doch keine Entzündung. Komische Entzündung, die sich seit Jahren im Körper hartnäckig hält und nie durch Blutuntersuchungen etc. von anderen Ärzten bemerkt wurden. Außerdem habe ich in den vielen Jahren bereits mind. 8 x eine lange Therapie gegen Entzündungen durchgeführt, die gegen die Schmerzen helfen soll. Keine der mind. 8 Therapien half, die 9. Therapie übrigens auch nicht.

Hälst du es für möglich, daß du den Sinn dieser Seite missverstanden hast? Auf der Seite wird nichts verharmlost, es wird die Wahrheit gesprochen. So viel geballte Wahrheit findest du so schnell nirgendwo. Durch die Sensationspresse wurde und wird nach wie vor, sehr viel Unsinn erzählt, aufgebauscht usw. Aktuelle Meinung der Sensationspresse: Einmal fixen macht süchtig. Opiate machen immer süchtig und das ganz schnell, machen krank usw. Da muß ich mich aber schon mal fragen, wie das noch vor 100 Jahren zuging, wo man an jeder Ecke Opiate kaufen konnte. Nach dieser Aussage wäre es nur konsequent, daß dann all die, die es nahmen süchtig wurden. Tatsächlich gab es kaum eine Person, die es nicht irgendwann in ihrem Leben genommen hat. Allerdings sind nicht ganze Dörfer, Städte, ja das ganze Land süchtig geworden. Warum nur? Vielleicht etwa, weil das mit dem extrem hohen Suchtpotential vielleicht doch nicht so ganz stimmt? Außerdem geht es um etwas ganz anderes: Es geht darum, daß Leute, die die Opiate brauchen, also Leute mit starken Schmerzen oder Leute mit Depressionen, wenn kein anderes Mittel geholfen hat, welche bekommen und nicht ständig beleidigt werden und viel zu schwache, viel zu wenige Medikamente bekommen.

(Fortsetzung folgt)

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14.02.2009, 18:12
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Chemie Junior

Registriert: 27.02.2008, 15:58
Beiträge: 14
Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Kann man hier Post, nach dem Versenden, noch verändern? Ich habe nichts diesbezügliches gefunden. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben. Ich möchte keine Doppelposts schreiben.

@magician
Nochmal zu dir zurück. Was meinst du mit Punkt 3 deines Postes? Wie, die Ärzte scheinen zu einer ähnlichen Auffassung zu kommen? An sich hatte ich das in meinen anderen Posts gründlich erörtert, aber ich weiß nicht, was du aussagen möchtest. Hoffentlich nicht, so quasi, wenn ich stark schmerzstillende Medikamente brauchen würde, dann würde ich sie schon in ausreichender Stärke und in ausreichendem Maße bekommen. Ist das deine persönliche Erfahrung, die du mit Ärzten gemacht hast? Klar, wenn du nur einmal im Jahr wegen Erkältung hingehst, mag das schon so sein, aber lass es mal was sein, wie in meinem Fall, vielleicht ändert sich dann deine Meinung über die ach so allwissenden tollen Ärzte. Sag das bloß nicht zu einer Gruppe von chronischen Schmerzpatienten. Du würdest Gefahr laufen, sofort eins in die Fr... zu bekommen. Ich meine das ganz im Ernst. Oder warum denkst du, weswegen sich so viele Schmerzpatienten umbringen? Weil sie die richtigen Medikamente in richtiger Anzahl und Stärke haben? Klingt nicht schlüssig. Im ernst: Unterhalte dich mal mit Leuten, die schon über mehrere Jahre hinweg chronische Schmerzen haben.

Das Wort "Roche" kenne ich nur als Pharmafirma. Zum Beispiel das legendere Valium ist von der Firma Roche. Mehr weiß ich nicht dazu. Das starke Schmerzmittel, wovon du sprichst, kenne ich bei besten Willen nicht. Oder meinst du tatsächlich Valium? Das ist allerdings nicht gegen Schmerzen und mit Entzugssymptomen kenne ich mich nicht sehr gut aus. Andererseits habe ich schon mal gehört (ob es stimmt, weiß ich nicht), daß Valium als Ersatzdroge von Süchtigen genommen wird, dann aber aus anderen Gründen. Nicht etwa, weil es analgetisch wirksam ist, sondern um die Unruhe, die Teil der Entzugssymptomatik ist, zu mildern. Ich kenne es insofern, weil ich das Medikament sowie auch Tetrazepam und Ortoton gegen meine stark verspannten Muskeln verschrieben bekam. In gewisser Weise wirkt es so durchaus analgetisch, aber nur dann, wenn die Muskulatur so verspannt ist, daß sie schmerzt. Außerdem ist es schlafanstoßend, also für einen, der vor Schmerzen nicht schlafen kann, durchaus sinnvoll.
Warum du allerdings hier (falls es sich um Valium handelt) von Magenproblemen sprichst, ist mir unbegreiflich, denn selbst ich, mit meinem wirklich sehr empfindlichen Magen, vertrage dieses Medikament völlig problemlos. Die rezeptpflichtigen Schmerzmittel ist da, laut einem Arzt und meinen persönlichen Erfahrungen, weit schädlicher. Vielleicht ist aber die Menge entscheidend. Allzuviel ist selten gut, heißt es. In therapeutischen Dosen zwischen 10 und 20mg (mehr habe ich nie vom Arzt empfohlen bekommen und auch nie genommen) sind sie für mich sehr gut verträglich, sogar auf völlig leerem Magen.

Zu Punkt 5.
Ich halte das für die falsche Argumentation, um mir dein Misstrauen auszudrücken. Sicher, gehst du zu einer sog. Szene machst du solche Erfahrungen, gehst du zu Foren für chronisch Schmerzkranke, wirst du jenes hören. Ob du mir glaubst oder nicht, wird natürlich immer deine Sache bleiben. Natürlich möchte ich mein Leben nicht vor einer anonymen Gruppierung, die auch noch völlig gegen mich ist, ausbreiten. Andererseits habe ich nichts zu verbergen und auch nichts zu befürchten, wenn ich von mir erzähle. Vielleicht findest du einen Weg, eine Frage etc., die dir beweist, daß ich nur die Wahrheit erzählt habe.
Zum Stiefmütterchen: Ja, ich habe auch mal irgendwo gelesen, daß da Salicylsäure enthalten sein soll. Tatsächlich ist es so, daß ich lediglich einige Male mit dieser Pflanze versucht habe, besser einzuschlafen. Nebenwirkungen habe ich nie gehabt. Vielleicht ist es bei natürlicher Salicylsäure anders? Ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht würde ich auch Stiefmütterchen nicht mehr vertragen, wenn ich sie täglich nehmen würde. Wie gesagt, ich habe keine Erklärung dafür.
Unbestritten ist es eine gute Sache, den Drogenköchen keine Infos zu geben, wobei ich ziemlich überzeugt davon bin, daß solche Leute die richtigen Infos so oder so bekommen, sonst gäbe es sie nicht.

Wegen was soll ich mich zum Arzt wenden? Glaubst du wirklich, die wüßten Bescheid, und wenn, daß sie mir Infos geben würden? Daß ein Arzt mir beibrachte, wie man Paracetamol und ASS entfernen kann, halte ich für eine absolute Ausnahme, wobei er dabei einen großen Vorteil hatte: Er konnte mir ein Kombipräparat verschreiben, anstatt des Monopräparats, was die Ärzte ganz einfach wesentlich lieber verschreiben, obschon das natürlich erst recht hochgefährlich ist. Nicht selten hörte ich in den Medien von Leuten, die wegen eines erwünschten Codeinrausches eine Überdosis Paracetamol einnahmen und daran (an dem Paracetamol!) innerhalb dreier Tage qualvoll starben. Die Ärzte denken, wenn Paracetamol drin ist, wird das Mittel ungefährlicher. Tatsächlich aber, wird es viel gefährlicher.
Auf welche Suche botest du mir an zu helfen? Um gute Ärzte zu finden? Immer her damit!! Gute Ärzte sind extreme Mangeware. Vielleicht gelingt es auch endlich mal jemanden die Ursache der Schmerzen sicher zu bestimmen und zu beseitigen.

Und ja, du tust mir bitter Unrecht. Aber diese Ungerechtigkeiten bin ich von den Ärzten gewöhnt. Auch irrst du dich darin, daß du denkst, nur bei mir würde der Arzt zögern. Nein, ich kenne jede Menge Leute verschiedensten Alters, die allesamt die gleichen Probleme haben wie ich und genau wie ich beleidigt werden und ohne Hilfe weggeschickt werden. Alle haben sie ihre Diagnose(n), doch für die Ärzte sind die eben alle nur Junkys, egal, ob das jetzt ein 60-jähriger Beamter, ein 19-jähriger Lehrling oder ein 50-jähriger Lehrer ist. Es ist immer genau das gleiche. Unsere Geschichten haben geradezu frappante Ähnlichkeit. Möchtest du hören/lesen, was sie so erzählen? Ich kann dir (wenn sie es gestatten) dessen TelNr.´n geben. Dann hörst du mal, was die erzählen. Es ist ganz einfach immer wieder die gleiche bittere Geschichte. Schmerzpatient zu sein, ist immer der allerletzte D... und so behandeln die einen auch. Was das für Menschen sein müssen, die Ärzte, denen es lieber ist, daß die Patienten ihr Leben im Bett oder auf dem Sofa verbringen, weil sie wegen den Schmerzen nichts tun können und sich viele von ihnen umbringen, anstatt, daß sie süchtig werden, wie sie behaupten.

Überhaupt eine ungeheuerliche Frechheit: Die Ärzte wissen so wenig über Opiate und Menschen Bescheid, daß sie mit anderen Worten nichts anderes aussagen, daß jeder, kaum daß er ein Opiat mit der Zungenspitze berührt, für alle Zeit dem verfallen ist. Das Zeug soll also sooo unvergleichlich gut sein, daß absolut jeder, jeglicher Wesensart süchtig werden muß. Genau DAS ist das gefährliche. Ein neugieriger Mensch denkt sich vielleicht, hm probieren wir das doch mal, was sooo gut sein soll, daß jeder davon süchtig wird. Er kostet davon. Dann: Was? Das soll die Superdroge sein, auf die jederman süchtig wird? Dieses Zeug? Er denkt sich, entweder spinnt die ganze Welt oder ich bin etwas besoderes. Er nimmt von der Substanz weiterhin, wann immer er es für richtig erachtet. Er denkt, die Droge ist, zumindest für mich, harmlos. Dann schnappt die Falle zu. Versteht ihr? Die Falschinformationen machen süchtig und nicht das unglaublich tolle Opiat. Ich habe nicht wenige Leute kennengelernt, die ein Opiat oder Opioid, manchmal sogar ohne es zu wissen, ärzlicherseits erhalten haben und dem überhaupt nichts abgewinnen konnten und es nie wieder anrührten. Glaubt ihr nicht? Wollt ihr hören/lesen, was sie sagen? Für mich kein Problem. Läßt sich alles arangieren. Ich bin prinzipiell gegen diesen ganze Beweiszirkus, aber es nervt mich gründlich, daß jedes Wort von mir angezweifelt wird und ich als Märchentante dargestellt werrde.

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14.02.2009, 20:02
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Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
nettesMädchen hat geschrieben:
Andererseits: Wie würdest du dich fühlen, wenn du mit all jenen gesprochen hast und erkennst, daß ich die Wahrheit gesagt habe? Leute, ich versteh´euch nicht. Warum geht ihr immer beständig von unwahren Aussagen, Tricks (Mitleid erregen) etc. aus?


Ich würde mich jedenfalls nicht schlecht fühlen, wenn das herauskäme- weil ich meiner Meinung nach richtig auf dein schreiben reagiert habe.
Und wir gehen in diesem Forum immer erstmal misstrauisch an solche Dinge ran, weil du nicht der erste Fall wärst, der tatsächlich versucht, uns zu verarschen. Erst wollen die Leute wissen wo sie Kaliumnitrat kaufen können und dann stellt sich raus, das sie eig. nur irgendwelche Hobbybombenbastler sind.
Genuaso in der Rubrik Drogen:
Erst wollen die Leute nur Stoffe zur Herrstellung von Harmlosen sachen, aber bei näherem Nachfragen kommt dann raus, dass die garnichts von der angedeuteten Synthese verstehen. (und in wirklichkeit Drogen herrstellen wollen)

Wir, oder wenigstens die Chemie-Gods, sind hier aus erfahrung misstrauisch- nich weil wir was gegen dich haben.

Lg,

Jonny^^

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15.02.2009, 09:46
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Chemie Junior

Registriert: 27.02.2008, 15:58
Beiträge: 14
Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Hallo Armstrongs Mixture,

ich kann deine Haltung und dein Misstrauen und deine Art in dieser Sache zu denken verstehen. Positiv daran ist, daß so Drogenköche usw. auf keinen Fall Hilfestellungen bekommen. Das finde ich total gut. Negativ ist, daß Leute die wirklich massive Probleme (ständig mittelstarke bis sehr starke Schmerzen zu haben ist ein massives Problem) haben, genauso keine Hilfe bekommen. Vielleicht gelingt es euch diese von den anderen zu unterscheiden? Ihr habt offenkundig öfters mit Menschen aller Art zu tun und könnt Menschenkenntnis lernen. Sicher, per Text ist das ungleich schwerer, als wenn man den Menschen persönlich vor sich hat.
Das ist es übrigens auch, was ich den Ärzten so schwer übel nehme. Sie haben andauernd persönlich mit Menschen zu tun und würden doch irgendwann die einen von den anderen unterscheiden können. Anscheinend machen sie sich aber diese Mühe gar nicht.
Im übrigen stellte ich auch fest, daß meine Ärzte mehrheitlich sehr wohl ziemlich sicher wußten, daß ich starke Schmerzen habe. Allerdings, und das ist das schreckliche, veranlasst sie dieser Umstand noch lange nicht, ein vernünftiges ( = wirksames) Schmerzmittel zu verschreiben. Dann fürchten sie, wie sie behaupten, daß ich süchtig werden könnte, obschon ich bald ca. fünf Jahre bewiesen habe, daß ich nicht süchtig geworden bin. Leider ist des Arztes Motto, besser ohne jede Lebensqualität mit starken Schmerzen gequält, als süchtig, was vollkommen absurd anmutet.
Vielleicht fragst du dich, wieso ich die zweifelhafte Bekanntschaft mit so vielen Ärzten gemacht habe. Ganz einfach: Ich suche nach einem Arzt, der eine sichere Diagnose stellt, also die Ursache des Schmerzes findet, mich so therapiert, daß die Schmerzen für immer weg oder doch zumindest so gemildert werden, daß ich nicht immer Schmerzpillen brauche, um irgendetwas anderes tun zu können, als regungslos auf dem Bett/Sofa zu verharren. Es ist so grotesk, die Ärzte denken, ich wäre hinter den Pillen her wegen ihrer psychotropen Wirkung, doch in Wirklichkeit täte ich nichts lieber, als alle Schmerztabletten los zu sein, weil ich sie nicht mehr nehmen muß. Aber genug davon, ich möchte mich nicht ständig wiederholen und auf diese Weise anderen auf die Nerven gehen.

Naja, vielleicht finde ich es irgendwann einmal heraus, was es mit dem Diphenylpyralin auf sich hat. Es ist nicht von großer Wichtigkeit, da ich erstmal nicht oft Heuschnupfen habe und zum anderen das Medikament Tempil N als Schmerzmittel nur gelegentlich einnehme, da es mir wegen dem Metamfepramon auf den Magen gehen würde, wenn ich es an mehreren darauffolgenden Tagen benutze. Außerdem kann ich es nur morgens nehmen wegen seiner aufputschenden Wirkung, die sich auch in kleinen Dosen bemerkbar macht. Genauso wie Tramal (auch aufputschend) ist es eher Ersatzmedikament.

Ich habe eine unschilderbare Wut auf die (sicher eher bedauernswerten) Leute, die sich Medikamente zum Spaß/Rausch etc. durch Lug und Trug beschaffen. Wegen dieser Leute geraten alle, also auch die, die es wirklich brauchen, in Verruf. Obwohl ich sonst einen ruhigen und stillen Charakter habe, hätte ich diese Leute umbringen können. Vermutlich würde ich diesen Leuten aber auch Unrecht tun. Süchtige sind ja auch Kranke bzw. waren es sicher bereits schon vor der Sucht, sonst wären sie vermutlich nicht süchtig geworden.

Es ist höchste Zeit, daß etwas passiert. Die meisten chronischen Schmerzpatienten haben zu wenige und zu schwache Medikamente, weil die Ärzte einfach nichts stärkeres bzw. mehr verschreiben wollen. Das sind sehr schlimme Zuständen, in denen wir leben. Vermutlich wissen die meisten Menschen nicht einmal davon. Wenn man sich einmal anschaut, wie viele Schmerzpatienten Selbstmord begehen, wird deutlich, daß etwas geschehen muß.

Ohnehin ist es eine zum Himmel schreiende Frechheit, daß Ärzte kein billig herstellbares Opium/Morphin verschreiben wollen und statt dessen lieber sehr teure synthetische Schmerzmittel wie Dihydrocodein wählen. Dihydrocodein, um einmal ein Beispiel zu nennen, gibt es als Schmerzmittel (also nicht Hustenmittel) nur von der Firma Mundipharma, da diese das Monopol darauf haben. Die 50-Stück-Packung für DHC 60 (das sind die schwächsten) kostet sage und schreibe 83,65€, wobei das sozusagen ein Schnäppchen von einer günstigen Onlineapotheke ist. Somit ist das Budget beim Arzt gleich mal leer und alle anderen Medikamente, die man ab und an mal braucht wie Erkältungsmittel etc. sind nur noch per Privatrezept zu haben, so daß der Patient das Mittel komplett selbst bezahlen darf.

Wie man es auch dreht und wendet, der chronische Schmerzpatient ist immer der verarschte und zwar in jeder Hinsicht. Misstraut, beleidigt, verhöhnt, verlacht, ausgebeutet! Wann endlich werden sich die Schmerzpatienten erheben und um ihr Recht kämpfen? Wieviele Opfer braucht es noch? Wieviele wegen schlechter Schmerzmittel Magenkranke denn noch? Wieviele noch mit geschädigter Leber wegen Paracetamol und Co.? Was ist das bloß für ein Land, in welchem die Bewohner, noch nicht einmal ein Recht auf angemessene Schmerzlinderung haben?

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15.02.2009, 15:18
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Beiträge: 4246
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
nettesMädchen hat geschrieben:
(...) und nicht etwa Heroin oder andere illegale Substanzen.Diese Substanzen sind,(..) überhaupt gar nicht für eine Dauertherapie geeignet, schon gar nicht für viele Jahre. Ich nahm sie, weil ich dachte es gäbe nichts anderes/besseres (..)
Durch einen Zufall im Familienkreis (..)l Das Wunder geschah:


Na, da kommen wir doch endlich zum Kern der Sache
Du bist seit Jahren auf Opiaten, Heroin usw., weil die es bringen.
Und Aerzte haben keine Ahnung, wollen net helfen, und ueberhaupt: die Welt ist schlecht, verstaendnislos, laesst dich gemein leiden, was ist das bloss fuer ein Land...

Ansonsten nimmst du das alles ja nur gegen deine verdammten Schmerzen (und weisst du was: DAS glaube ich dir sogar, denn ich hab genug Junkies auf kaltem Entzug erlebt. Yep, cold Turkey kann schmerzhaft sein...)

Und nein, du willst keine Extraktionsanleitungen.
Du brauchst nur was gegen deinen Heuschnupfen und vertraegst den anderen "Begleit"-Kram net.

Ja, alles klar.

Kann bitte mal jemand diesen Thread dicht machen?

Ingo

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16.02.2009, 01:42
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Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
Hallo Leute,

sagt mir doch mal, wie man bereits erstellte Beiträge editieren kann, da ich bei meinem ersten Posting einen Fehler bemerkte. Jedenfalls muß es in meinem ersten Posting heißen: Nicht alter Schulfreund, sondern Arzt eines alten verstorbenen Schulfreundes. Naja, ist vielleicht auch nicht so wichtig. Ich will nur nicht, daß es heißt, ich erzähle mal dieses und mal jenes.

So, nun zu dir Magician. Ich nehme jetzt mal einfach deinen Text und antworte zwischen den Zeilen.

"Na, da kommen wir doch endlich zum Kern der Sache"

Kern der Sache? Kann es sein, daß es sich hier um Ironie handelt?

"Du bist seit Jahren auf Opiaten, "

Wenn du, seit Jahren verschriebene opioide Schmerzmittel, mit den Worten "seit Jahren auf Opiaten sein" bezeichnest, dann bin ich meinetwegen auf Opiaten. Allerdings wird damit gewöhnlich derjenige bezeichnet, der diese Mittel ständig bzw. täglich nimmt. Das allerdings tue ich nicht. Ich nehme sie dann, wenn ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalte oder aber, wenn ich arbeiten etc. möchte. Allerdings lege ich bewußt immer wieder Schmerzmittelpausen sein, um keine Toleranz entstehen zu lassen bzw. eine vorhandene Grundtoleranz so niedrig wie möglich zu halten.

"Heroin usw.,"

Nein. Selbst, wenn es dir noch so sehr in den Plan, in die Schublade, in die du mich gesteckt hast, paßt. Ich nehme weder gegen Schmerzen, noch zu meinem Vergnügen Heroin zu mir. Ich erkläre dir auch gerne, warum ich dies nicht tue: 1. ist das Heroin viel zu schmutzig, um damit eine Schmerztherapie zu betreiben. Es wird nämlich, so wie ich aus der Presse hörte, gerade mit Paracatamol und Co. gestreckt und genau diesen Stoff u.a. vertrage ich nicht. 2. Fehlt mir jeglicher Kontakt zu einer sog. Drogenszene. 3. Wäre diese Substanz für eine Schmerztherapie viel zu teuer. Leuchtet dir das ein?

"weil die es bringen."

Ja, sie bringen Schmerzlinderung. Genau das soll es ja auch.

"Und Aerzte haben keine Ahnung,"

Das habe ich nicht gesagt. Die meisten Ärzte haben über die Medikamente, die sie verschreiben, viel zu wenig Wissen bzw. lassen dem Patienten zumindest dieses Wissen nicht im Gespräch zukommen, so daß klassische Einnahmefehler anfangs passieren können, z.B. die abendliche Einnahme von Tramal ist sehr ungünstig, da es aufputscht und ich dann nachts nicht schlafen kann.

"wollen net helfen,"

Wie würdest du es denn bezeichnen, wenn DU zu dem Arzt deines Vertrauens gehst und dieser verschreibt dir, wider besseren Wissens, ein Medikament, welches nicht wirkt und nicht vertragen wird?

"und ueberhaupt: die Welt ist schlecht, verstaendnislos, laesst dich gemein leiden, was ist das bloss fuer ein Land..."

Etwas weniger Spott bitte. Etwas Anstand könntest du mir auch dann zukommen lassen, wenn du mich für eine Lügnerin hälst.

"Ansonsten nimmst du das alles ja nur gegen deine verdammten Schmerzen"

richtig

" (und weisst du was: DAS glaube ich dir sogar,

Oh! Wow! Etwas von meinen Texten glaubst du also doch?

"denn ich hab genug Junkies auf kaltem Entzug erlebt. Yep, cold Turkey kann schmerzhaft sein...)"

Dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne weder Junkies, noch deren "Cold Turkey".

"Und nein, du willst keine Extraktionsanleitungen."

nein, wirklich nicht. Aber vielleicht weiß ja einer, ob sich Diphenylpyralin ähnlich verhält wie Dimenhydrinat (in Vomex u.a. enthalten)

"Du brauchst nur was gegen deinen Heuschnupfen und vertraegst den anderen "Begleit"-Kram net."

ja, auch, aber seit einer Weile kenne ich es auch als Schmerzmittel.

MfG

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Schmerzfreiheit für alle Menschen! Dafür kämpfe ich.
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18.02.2009, 20:00
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Chemie God

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Beitrag Re: Diphenylpyralinhydrochlorid
magician hat geschrieben:

Kann bitte mal jemand diesen Thread dicht machen?



jo


26.02.2009, 12:14
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