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 Lambert-Beer'sche Gesetz 
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Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Lambert-Beer'sche Gesetz
Hallo!
Ich soll anhand der Berechnung von ελ die Gültigkeit des Lambert-Beerschen Gesetzes für eine basische Thymolblaulösung bei den Wellenlängen 450 nm, 580 nm und 620 nm überprüfen.
Ich habe die Werte schon anhand der Formel ελ = Eλ/(cd) berechnet, aber woher weiß ich denn nun, ob sie gültig sind? Gibt es da irgendwelche Richtlinien?? Kann ich das sonst auch anhand einer Grafik sehen? Wenn ja, wie müsste die aussehen, damit das Gesetz gültig ist?

Würde mich sehr über Hilfe freuen.
Liebe Grüße, Anca.


23.04.2009, 18:25
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Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4246
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
epsilon lambda sollte eine konstante sein. du muesstest mithin bei gueltigkeit der lambert-beerschen gesetzes eine grade parallel zur x-achse bekommen

gruss

ingo

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23.04.2009, 19:50
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Chemie Freak

Registriert: 26.02.2008, 16:45
Beiträge: 672
Wohnort: Österreich
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
Lambert-Beer gibt dir eine Gerade, liegen deine Messpunkte jetzt auf (dieser/)einer Geraden dann passt es, zu höheren/niedrigeren Konzentrationen kann es hier nämlich aus verschiedenen Gründen(zB einfluss des Solvens) zu abweichungen(=Nichtlinearität) kommen.

EDIT: oh Ingos antwort übersehn: ja die molare Extinktion sollte konstant sein;-)

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roflBOA- This is where chemistry happens...


23.04.2009, 19:53
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Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
Oh super danke!!
Dann weiß ich dann ja schon mal Bescheid.

Meine errechneten Werte sind allerdings nicht mal annährend gleich. Das heißt ich werde ja also bei einer Grafik nie im Leben eine Gerade herausbekommen!! Hmm...

ε450 = 0,034/(3*10-6 * 1) = 11333,3333 L * mol-1cm-1

ε580 = 0,512/(3*10-6 * 1) = 170666,6667 L * mol-1cm-1

ε620 = 0,396/(3*10-6 * 1) = 132000 L * mol-1cm-1

Dies sind mal meine Werte. Könnt ihr anhand dieser sehen, wieso es Abweichnungen gibt. Oder könnt ihr mir mehr Gründe nennen, wieso das nun keine Gerade wird??
Das wäre noch ganz hilfreich für mich!
Lieben Gruß, Anca.


23.04.2009, 20:07
Profil
Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
Hallo nochmal!
Wie groß ist denn diese Konstante ελ??


23.04.2009, 20:10
Profil
Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4246
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
hups, da haben wir hier ein missverstaendnis...

ich bin davon ausgegangen dass du zu jedem lambda mehrere messwerte c,d und E hast , und nun ueberpruefen sollst ob epsilon lambda = konst. fuer alle wellenlaengen stimmt


ansonsten hast du natuerlich fuer jede wellenlaenge ein anderes epsilon index lambda, drum ja grad "index lambda" ,
http://www.biorama.ch/biblio/b40laban/b24meth/m04abs/abs030.htm
und kannst mit jeweils nur einem wertesatz pro wellenlaenge da natuerlich gar nix ermitteln wenn ichs richtig sehe

gruss

ingo

p.s.: literaturwerte find ich grad net fuer das zeug bei den jeweiligen wellenlaengen..

p.p.s: hab da doch wat gefunden: http://www.chemie.unibas.ch/~team2002/f.gschwind/Protok%206.14.pdf (seite 3) , da siehst du die extinktion, und eben auch wie unterschiedlich die bei verschiedenen wellenlaengen ist, und eben auch wie das mit der konzentration nicht immer perfekt paralles zu- und abnimmt.
eben drum nimmt man ja in der praxis auch vor der messung ne kalibrationskurve auf

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23.04.2009, 20:47
Profil
Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Re: Lambert-Beer'sche Gesetz
Hallo!
Nun habe ich noch ein weiteres Problem.
Folgende Aufgabe ist gegeben: Ermittlung der Wellenlänge bzw. Wellenzahl für den isosbestischen Punkt und Berechnung der Oszillatorstärke für die Absorptionsbande der basischen Thymolblaulösung:

A (integraler Absorptionskoeffizient) = c*εmax*Δv1/2 f = (4,319 * 10-9 mol * L-1 * cm²) εmax *Δv1/2

geg.: A = 0,717 c = 3.10-5 mol/L ges.:εmax

aber wie groß ist Δv1/2 (Halbwertsbreite)???

εmax = 0,717/(3.10-5 mol/L * ...) = L/mol * cm

f = (4,319 * 10-9 mol * L-1 * cm²) * ... L/mol * cm * ... = ...

Ich komme da leider gerade gar nicht weiter! Es wäre sehr toll, wenn mir jemand helfen könnte. Vielleicht einfach irgendwie allgemein sagen, welchen Wert ich für Δv1/2 einsetzen soll.

Vielen Dank.


24.04.2009, 15:48
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