Top

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 8 Beiträge ] 
 Benzodiazepine speziell Diazepam/Valium 
Autor Nachricht
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 30.09.2005, 16:21
Beiträge: 2055
Wohnort: Köln
Beitrag Benzodiazepine speziell Diazepam/Valium
ist jetzt vielleicht eine etwas merkwürdige Frage, aber da ich wie üblich mal wieder mit meinen Schlafstörungen zu tun hab (siehe erstelluhrzeit des beitrags), das Schlaflabor keine sinnvolle aussage machen konnte was nicht stimmt, hat der Arzt mir zur vorrüber gehenden Behandlung (also Einnahme wenn benötigt, max. 2 mal die Woche war sein Hinweis) Diazepam verschrieben (Firma Almus 10mg pro Tablette).

Laut seiner aussage sollten etwa 5 mg ausreichen (1/2 Tablette) für so etwa 5 Stunden schlaf.

Es hat aber mal absolut nix gebracht, als ichs in der ersten nacht genommen hab (2 uhr morgends konnte nicht schlafen) hab ich erstmal ne halbe genommen, nach 30 min keine reaktion also die zweite hälfte genommen. Nochmal 30 minuten später (3 Uhr morgends) war ich wacher als vorher.

Also hab ich zum Abschluss noch eine ganze geschluckt.

20 mg insgesamt über 1 Stunde verteilt.

ergebnis des ganzen:

ich war bis abends um etwa 20 Uhr wach und vorher bereits etwa 1 Tag.

alles in allem also etwa wie immer (48/12 - wach/schlafrythmus).

und um zur eigentlichen Frage zu kommen:

Warum zur Hölle hat das Diazepam nicht gewirkt (ich habs inna Apo geholt, also sollte es sich ja auch wirklich um Diazepam handeln).

Der Arzt hat mich nur dumm angeguckt als ich da nachmittags vorbei gekommen bin und ihm das selbe erzählt hat und ne antwort konnte er mir auch nich geben.

nächste Behandlung wird jetzt Vigil (Modafinil) hilft zwar nicht beim schlafen soll aber dazu führen dass man 48 stunden wach sein kann ohne Müdigkeitserscheinungen und anschließend etwa 8 Stunden schlaf genügen um den benötigten Schlaf aufzuholen (zumin soll das Zeug die REM-Phase im gegensatz zu Diazepam nicht verhindern).

halt euch dann mal aufm laufenden wie das zeugs so wirkt (Bzw. ob es wirkt)

bin jetzt auch wieder öfters da, war im Urlaub, deswegen die lange Abwesenheit (hab euch scho nich vergessen).

_________________
mfg.

C8H10N4O2


14.08.2007, 02:44
Profil E-Mail senden
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 10.05.2005, 14:07
Beiträge: 2390
Beitrag 
Hast du dem Arzt erzählt ob du sonst noch was konsumierst ? Denn es kann durchaus sein das Wirkungen durch andere Stoffe aufgehoben oder geschwächt werden und wenn du auf Diazepam gar nchit ansprichst erscheint mir das warscheinlich....

Also nimmst du sonst noch was ? Coffein, Ephedrin, pep usw ? Irgendwelche medis ???

_________________
Zum Dorfrichter Adam sagte der Gerichtsrat: "In Eurem Hirn liegen Wahrheit und Irrtum geknetet inniglich als wie ein Teig! Mit jedem Stücke gebt Ihr mir von beidem!"


15.08.2007, 13:32
Profil
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 30.09.2005, 16:21
Beiträge: 2055
Wohnort: Köln
Beitrag 
coffein etwa 3-4 stunden vorher aufgehört (nur kaffee)
ephedrin schon ewig nimma genommen
und an weitere meds/upper errinere ich mich nicht, dass ich ich irgend welche genommen hab.
Edit: doch hab an dem tag ne Paracetamol genommen, die stehen aber auch nich bei den medikamenten die eine beinträchtigung verursachen.

is aber nich nur bei verschreibungspflichtigen meds so, Vivinox stark (rezeptfreies schalfmittel) verursacht bei mir nur, dass ich mich etwa 30 minuten nicht mehr bewegen kann (paralisiert) und anschließend etwa 3-4 stunden am kübeln bin.

von schlafen is da aber auch nichts zu merken, eher das gegenteil.

alkohol in geringen mengen allerdings wirkt einschläfernd.

_________________
mfg.

C8H10N4O2


16.08.2007, 18:28
Profil E-Mail senden
Chemie Freak

Registriert: 09.01.2007, 18:04
Beiträge: 955
Beitrag 
Bei Schlafstörungen (bin selber davon betroffen) gibt es zwei Punkte, die nicht aus den Augen zu verlieren sind.

Erfolgt aus irgendeinem Grund eine Medikation mit hohen Zinkdosen, so erschwert dieses Zink die Eisenresorption durch den Körper, was zu einem Rückgang des Ferritinspiegels geht und das wirkt sich direkt auf den Schlaf aus (z. B. RLS, restless legs` syndrome).

Schlaflosigkeit kann auch wegen Schlafapnoe zustande kommen (Atemaussetzer, Schnarchen). in diesem Fall sind Benzodiazepine kontraindiziert.


16.08.2007, 19:21
Profil
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 30.09.2005, 16:21
Beiträge: 2055
Wohnort: Köln
Beitrag 
scopolamin2 hat geschrieben:
Bei Schlafstörungen (bin selber davon betroffen) gibt es zwei Punkte, die nicht aus den Augen zu verlieren sind.

Erfolgt aus irgendeinem Grund eine Medikation mit hohen Zinkdosen, so erschwert dieses Zink die Eisenresorption durch den Körper, was zu einem Rückgang des Ferritinspiegels geht und das wirkt sich direkt auf den Schlaf aus (z. B. RLS, restless legs` syndrome).

Schlaflosigkeit kann auch wegen Schlafapnoe zustande kommen (Atemaussetzer, Schnarchen). in diesem Fall sind Benzodiazepine kontraindiziert.


alles bekannt, meines wissens konsumiere ich zink in normalen mengen (ich nehme keine zink tabletten/salben oder sonstiges und ich konsumiere selten die hauptlieferranten von zink)

meine atmung (wurde ja nu auch im schlaflabor überprüft) zeigt keinerlei atemaussetzer an, schnarchen tue ich auch nicht, recht selten kann es vorkommen das ich im schlaf irgendnen krempel vor mich hinrede (meist aber zusammenhangslos) des wurde mir zumin. von freunden/bekannten etc. mitgeteilt, das beschränkt sich aber auf nen recht kurzen zeitraum und meist sinds auch nur wenig wörter die ich benutze, vielleicht 5-6 stück die ich zusammenhangs los wiederhole.

_________________
mfg.

C8H10N4O2


17.08.2007, 18:45
Profil E-Mail senden
Chemie Junior

Registriert: 27.02.2008, 15:58
Beiträge: 14
Beitrag 
Das Thema ist zwar schon älter, aber dennoch möchte ich dazu etwas anmerken. Ein Arzt, der behauptet, daß man von 5 mg Diazepam 5 h schläft hat keine Ahnung. So einen Arzt würde ich meiden, denn die Wirkungsweise von Diazepam ist absolutes Basiswissen. Also, Diazepam hat eine Halbwertszeit von 50 bis 100 Stunden. Das bedeutet, wenn man bei 5 mg eine gute Wirkung verspürt, dann kann man sicher sein, daß man am Folgetag nicht weitere 5 mg einnehmen muß, weil mit Sicherheit nicht mehr als die Hälfte der Erstdosis abgebaut ist. Also legt man eine Vierteltablette nach. Am darauf folgenden Abend macht man dann wieder mit 5 mg weiter, sollten dies die Umstände erfordern. Es ist wichtig bei einer längeren Einnahme von Diazepam nicht täglich die gleiche Dosis zu nehmen, da es sich sonst im Körper kummuliert und die Toleranz ins Unendliche treibt.
Wie ist die Halbwertszeit von 50 bis 100 Stunden beim einzelnen? Dies ist vom Stoffwechsel abhängig und von der Ernährung. Fleischesser bauen in der Regel (saurer Urin) schneller ab als Menschen, die viel pflanzliches essen (basischer Urin). Wer Sport treibt baut auch Medikamente schneller ab.
Noch etwas zu Benzodiazepam im Allgemeinen: Diese Medikamente werden gegen bestimmte Beschwerden wie Schlafstörungen, Angstzustände etc. eingenommen. Wenn man diese Medizin längere Zeit (einige Wochen bis einige Monate) einnimmt, so muß man damit rechnen, daß die Beschwerden nach Absetzen des Medikaments stark gehäuft auftreten. Dies gilt insbesondere für Angstpatienten. Horrorträume bei denen es genau um die jeweiligen Ängste geht sind möglich. Außerdem kann es sehr leicht sein, daß diese Art Pillen den Appetit verstärken. Das macht sich oft in einer Gewichtszunahme bemerkbar. Die Ursache ist logisch: Der Körper baut das "Gift" ab. Das tut er unter anderem indem er es mit Nahrung und Flüssigkeit ausschwemmt. Das erklärt den Hunger und Durst, der sich häufig nach der Einnahme einstellt. Zum anderen ist das Essen nach Einnahme des Medikamentes (also abends / nachts) besonders ansetzend, also dick machend.

Leider sagen die Ärzte einem all diese Dinge nicht. Ich halte sie für sehr wichtig. Deshalb habe ich sie beschrieben, auch, wenn ich dabei etwas vom Thema abweiche, wofür ich mich entschuldigen möchte.

Noch etwas fiel mir ein: Antazida können die Wirkstofffreisetzung anderer Medikamente verzögern, was in manchen Fällen mehrere Stunden andauern kann. Ich habe sogar von Leuten gehört, daß das Antazidum das nachfolgend eingenommende Medikament unwirksam gemacht hat. Ähnliches, in abgeschwächter Form, gilt beim gleichzeitigen Verzehr von Milch.

_________________
Schmerzfreiheit für alle Menschen! Dafür kämpfe ich.
www.intracerebral.eu


27.02.2008, 18:35
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 8 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Bottom