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 Prüfung auf Reinheit, Identität, Arzneibuch 
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Chemie Junior

Registriert: 18.02.2008, 09:13
Beiträge: 39
Beitrag Prüfung auf Reinheit, Identität, Arzneibuch
HILFE!!!

Ich werd nicht schlau daraus... Eigentlich sollte ich mit meinem jetzigem Wissensstand die folgenden "Aufgaben/Reaktionen" lösen können... doch leider schaff ichs nicht.

kann mir bitte jemand helfen?

DANKE!


Prüfung auf Identität:
Chlorid: Eisen mit Salpetersäure angesäuerte Lösung von Zinkchlorid gibt mit
Silbernitratlösung einen weißen, käsigen NS, der in verdünntem Ammoniak löslich ist.
Zink: Eine Lösung von Zinkchlorid gibt bei tropfenweisem Zusatz von verdünnter
Natriumhydroxydlösung einen weißen, gallertigen NS, der sich in einem Überschuss
dieses Reagenzes wieder auflöst. Die Lösung gibt mit Natriumsulfidlösung einen
weißen NS, der in Essigsäure unlöslich und in verdünnter HCl löslich ist.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichungen wieder,
weiters die Farbe der Restprodukte und Angabe ob eine Fällung auftritt; ansonsten die
Farbe der Lösung.
Prüfung auf Reinheit
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichung wieder. Wie
erkennen Sie die Anwesenheit der genannten Verunreinigungen?
Arsen: In einer Lösung von 1g Zinkchlorid in 4 ml Wasser darf nach Zusatz von 0,1 g
Kaliumjodid mit 6 ml Hypophosphitlösung Arsen nicht nachweisbar sein.
Al, Fe, Cu: Eine Mischung von 8 ml der Probelösung und 2 ml konzentriertem
Ammoniak muss klar und farblos sein.

Prüfung auf Identität:
Wismut: Einige mg Basisches Wismutgallat werden mit etwa 0,1 g Kaliumjodid, 2 ml
Wasser und einigen Tropfen 0,1 n HCl versetzt. Beim Erwärmen entsteht allmählich
eine intensiv oranggelbe Lösung. Versetzt man die Lösung mit Natriumsulfidlösung,
so fällt ein braunschwarzer Niederschlag aus.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichungen wieder.
Wie erkennen Sie die Anwesenheit der genannten Verunreinigungen?
Ammonium, Nitrat: 0,05 g Basisches Wismutgallat müssen sich in 2 ml verdünnter
Natriumhydroxydlösung klar lösen. Erhitzt man die Lösung zum Sieden, so dürfen die
entweichenden Dämpfe rotes Lackmuspapier nicht bläuen. Auch nach Zusatz von
0,5 g Devardascher Legierung darf bei weiterem Erhitzen ein in den Dampfraum
gebrachtes rotes Lackmuspapier nicht gebläut werden.
Silber, Zink: 5 ml der Prüflösung werden mit verdünntem Ammoniak alkalisch
gemacht und filtriert. Die abfiltrierte Flüssigkeit muss farblos sein und darf weder
beim Ansäuern mit HCl noch bei darauf folgendem Zusatz von
Kalium-Eisen(II)cyanidlösung getrübt werden.

Prüfung auf Identität:

Jodid: 1-eine Lösung von Natriumjodid gibt auf Zusatz von Silbernitratlösung einen
gelben, käsigen NS, der sowohl in HNO3 als auch in NH3 konz. unlöslich ist.
2-Schüttelt man eine mit verdünnter HCl angesäuerte Lösung von Natriumjodid mit
einigen Tropfen Eisen-III-chloridlösung und 2 ml Chloroform, so färbt sich dieses
violett.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichungen wieder,
weiters die Farbe der Restprodukte und Angabe ob eine Fällung auftritt; ansonsten die
Farbe der Lösung.
Prüfung auf Reinheit
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichung wieder. Wie
erkennen Sie die Anwesenheit der genannten Verunreinigungen??
Nitrat, Ammonium: Wird 1 g Natriumjodid mit 5 ml verdünnter
Natriumhydroxydlösung und 0,5 g Devardscher Legierung 15 min lang im Wasserbad
erhitzt, so dürfen die entweichenden Dämpfe rotes Lackmuspapier nicht bläuen.
Bromid: Eine Lösung von 0,05 g Natriumjodid in 4 ml konzentriertem Ammoniak
wird mit 7,5 ml Silbernitratlösung kräftig geschüttelt, bis die Flüssigkeit über dem
entstandenen NS klar geworden ist. Hierauf wird filtriert. 4 ml des Filtrates dürfen
auf Zusatz von 6 ml verdünnter Salpetersäure nicht getrübt werden.





Das österr. Arzneibuch prüft Calcium bromatum (Kalziumbromid) auf Reinheit u.a.
auf Jodid:
Eine Mischung von 5 ml der Lösung (1+9), 3 ml Wasser, 1 ml Stärkelösung und 1 ml
verdünnter Schwefelsäure darf auf Zusatz von 1 Tropfen Natriumnitritlösung nicht
blau gefärbt werden.
Reaktionsgleichung für die angegebenen Arbeitsvorschriften, Begründung für den
Zusatz der Reagenzien. Wie würden Sie die Anwesenheit von Jodid erkennen?






61. Das ÖAB sieht u.a. folgende Reinheitsprüfung für Argentum aceticum (Silberazetat)
vor: Blei, Eisen, Kupfer: 0,1g Silberazetat muss sich in ml Ammoniak klar u farblos
lösen.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichung wieder, wie
erkennen Sie die Anwesenheit der genannten Verunreinigungen??
62. Das ÖAB sieht u.a. folgende Reinheitsprüfungen für Ferrum chloratum (Eisen-IIIchlorid)
vor:
Ergänzungen und neue Fragen an: redaktion-graz@pharmapoint.at
Ergänzungen und neue Fragen an: redaktion-graz@pharmapoint.at
10
Nitrat, Kupfer: 20ml der Prüflösung werden mit 6ml Ammoniak versetzt und filtriert,
das bereitete Filtrat muss farblos sein. Werden 2ml des Filtrates mit 1ml HCl
angesäuert und hierauf mit Diphenylamin-Schwefelsäure unterschichtet, so darf sich
zwischen den beiden Flüssigkeiten keine blaue Zone bilden.
Arsen: eine Lösung von 1g Eisen-III-chlorid in 3ml Wasser und 1 ml konzentrierter
HCl wird tropfenweise mit Zinn-II-chloridlösung versetzt, bis die Gelbfärbung
verschwunden ist. Hierauf wird mit Hypophosphitlösung auf 10ml verdünnt und
15min lang im Wasserbad erwärmt. Nach dem Abkühlen darf die Lösung nicht stärker
gefärbt sein als die entspr. Blindprobe.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichung wieder, wie
erkennen Sie die Anwesenheit der genannten Verunreinigungen??
63. Das DAB sieht folgende Identitätsprüfung für Hydrargyrum praecipitatum album
(Amidoquecksiber(II)chlorid) vor:
a) Zwei Tropfen einer Lösung der Substanz werden auf ein blankes Kupferblech
gegeben. Auf diesem bildet sich innerhalb 30s ein grauer Beschlag, der beim
Reiben mit Filterpapier Silber glänzend wird und beim Erhitzen über freier
Flamme verschwindet.
b) 0,10g Substanz wird nach Zusatz von 5,0ml 3n NaOH erhitzt. Die entweichenden
Dämpfe färben angefeuchtetes Lackmuspapier blau.
c) Der Rest der Probelösung gibt nach Zusatz von 1,0ml 0,1,n Silbernitratlösung
einen weißen NS, der sich nach Zusatz von 3,0ml 6n Ammoniaklösung löst.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichungen wieder,
weiters die Farbe der Restprodukte und Angabe ob eine Fällung auftritt; ansonsten die
Farbe der Lösung.
64. Das EAB sieht u.a. folgende Identitätsreaktion für Eisen- Ionen vor:
Werden 3ml der Prüflösung mit 1ml HCl 7% und 1ml Kaliumthiocyanat-Lösung
versetzt, entsteht eine Rotfärbung. 1ml der Lösung wird mit 5 ml Isoamylalkohol oder
Ether versetzt, geschüttelt und stehen gelassen; die organische Phase färbt sich rosa.
Wird ein weiterer Milliliter der Lösung mit 2 ml Quecksilber(II)-chlorid-Lösung
versetzt, verschwindet die Rotfärbung.
Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichung wieder,
weiters Farbe der Reprodukte und Angabe, ob Fällung auftritt, sonst Farbe der
Lösung.


27.05.2008, 15:04
Profil
Chemie God
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Registriert: 23.09.2004, 09:34
Beiträge: 1189
Beitrag Re: Prüfung auf Reinheit, Identität, Arzneibuch
dipsi hat geschrieben:
HILFE!!!

Ich werd nicht schlau daraus... Eigentlich sollte ich mit meinem jetzigem Wissensstand die folgenden "Aufgaben/Reaktionen" lösen können... doch leider schaff ichs nicht.

kann mir bitte jemand helfen?

DANKE!



Ich bin ganz ehrlich: Ich weiss nicht genau was du willst!

Erklärung zu den einzelnen Reaktionen?
die chemischen Reaktionen die bei den Tests eine Rolle spielen?

Konkretisiere mal am besten, WAS du genau möchtest und wo es hakt...

_________________
"Wer nichts weiss, muss alles glauben"
Marie von Ebner-Eschenbach


27.05.2008, 15:13
Profil
Chemie Senior

Registriert: 07.05.2007, 14:49
Beiträge: 486
Beitrag 
ich habs rausgefunden :)

wenn man absätze macht, wird das ganze klar:

Prüfung auf Identität:
Zinkchlorid:

Chlorid:
EINE mit Salpetersäure angesäuerte Lösung von Zinkchlorid gibt mit Silbernitratlösung einen weißen, käsigen NS, der in verdünntem Ammoniak löslich ist.
Zink:
Eine Lösung von Zinkchlorid gibt bei tropfenweisem Zusatz von verdünnter Natriumhydroxydlösung einen weißen, gallertigen NS, der sich in einem Überschuss dieses Reagenzes wieder auflöst. Die Lösung gibt mit Natriumsulfidlösung einen weißen NS, der in Essigsäure unlöslich und in verdünnter HCl löslich ist.


Geben Sie das Verhalten der Stoffe in vollständigen Reaktionsgleichungen wieder, weiters die Farbe der Restprodukte und Angabe ob eine Fällung auftritt; ansonsten die Farbe der Lösung.

Die reaktionsgleichung für den chloridnachweis aus dem ZnCl wäre demnach:

ZnCl[sub]2[/sub] + 2AgNO[sub]3[/sub] -> Zn(NO[sub]3[/sub])[sub]2[/sub] +2 AgCl
AgCl fällt aus.

nach Zugabe von Ammoniak löst sich AgCl wieder auf.

so, in der art, hätte er wohl gerne seine fragen beantwortet. es sei denn, er arbeitet mit.....das ist schon mal die halbe lösung der 1. aufgabe.

_________________
kann mir mal jemand einen job verschaffen?


27.05.2008, 15:53
Profil
Chemie Junior

Registriert: 18.02.2008, 09:13
Beiträge: 39
Beitrag 
ja, danke mal für die schnelle antwort... wenn ich mir die reaktionsgleichung ansehe kommt es mir ja auch nicht sooo schwer vor. nur irgendwie komm ich selbst nicht darauf...

aber ich probiers mal:

ZnCl[sub]2[/sub] + Na(OH) --> Zn(OH)[sub]2[/sub] + 2Cl-

im Ãœberschuss: [Zn(OH)[sub]4[/sub]][serif]2-[/serif]


ZnCl[sub]2[/sub] + Na[sub]2[/sub]S --> ZnS + 2Cl- + 2Na+
ZnS = weiß

stimmt das so irgendwie? nur leider brauch ich sehr lang für diese reaktionen... und ich hab am freitag schon prüfung... kann mir bitte jemand diese "beispiele" schnell lösen... wäre für mich wirklich sehr wichtig. :-) DANKE!


27.05.2008, 19:58
Profil
Chemie Senior

Registriert: 07.05.2007, 14:49
Beiträge: 486
Beitrag 
ja, so stimmt das - bravo!

aber das sind alles beispiele aus dem "trennungsgang", sollten also im jander-blasius mit lösung zu finden sein (unter "nachweisreaktionan anionen/kationen")

beziehungsweise einen teil findest du auch hier bei wikipedia:



nachweisreaktionen

_________________
kann mir mal jemand einen job verschaffen?


28.05.2008, 14:12
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