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 Reaktionsenthalpie 
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Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Reaktionsenthalpie
Hallihallo!
Ich musste bei einem Versuch 20 mL Silbernitrat - Lösung (c = 1 mol/L) mit 5 - 8 g Kupferpulver mischen. Anschließend sollte im Abstand von 15 s die Temperatur notiert werden.

Nun habe ich die Aufgabe bekommen, die Reaktionsenthalpie für den Umsatz von 2 mol Silber zu berechnen.

Wie mache ich das??
Ich habe bereits die Reaktionsgleichung herausbekommen.
2 Ag+ + 2 NO3- + Cu --> Cu2+ + 2 NO3- + 2 Ag

es handelt sich somit um eine Redoxreaktion! Darüber hinaus ist mir bekannt, dass das eingesetzte Silber 0,02 mol entspricht und das eingesetzte Kupfer 0,1 mol!
Aber wie komme ich nun auf die Reaktionsenthalpie!

Vielen Dank für eure Hilfe!

Gruß, Anca


24.05.2010, 18:45
Profil
Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4252
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
kannst du bitte die vollstaendigen daten posten? denn aus deinen angaben allein kannste keine enthalpieberechnungen durchfuehren...

gruss

ingo

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25.05.2010, 02:04
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Chemie Senior

Registriert: 07.05.2007, 14:49
Beiträge: 485
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
mach mal ´ne temperatur-zeit-kurve. über die wärmekapazität und so kann man dann die enthalpie berechnen.

aber das ganze funktioniert eh nicht.ich nehm mal an, du hast das nicht einfach im reagenzglas gemacht, stichwort kalorimeter....

dann gilt deltaQ=C*deltaT...und so weiter.

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kann mir mal jemand einen job verschaffen?


25.05.2010, 07:17
Profil
Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
Nein, das Ganze fand in einem Plastikbecher statt! Also auch kein Reagenzglas und leider auch kein Kalorimeter!

Es wäre einfach gut, wenn du mir dafür eine Formel geben könntest... den Rest bekomme ich hoffentlich auch alleine hin!

Vielen Dank!


26.05.2010, 20:08
Profil
Chemie Senior

Registriert: 07.05.2007, 14:49
Beiträge: 485
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
Zitat:
dann gilt deltaQ=C*deltaT


aber wenn du keine wärmekapazität hast, dann geht das einfach nicht, schlussauspunkt.

schau, die reaktionswärme (enthalpie) ist, da weder druck- noch großartig volumenänderungs stattgefunden haben, das produkt aus temperaturunterschied und wärmekapazität.

(eigentlich ist wärmekapazität = energieänderung / temperaturunterschied, aber egal)

GANZ grob (also, so grob, das es beinahe schon falsch ist) könntest du die C (wärmekapazität) von wasser nehmen (4,18 kJ/(kg·K)) und die mit deinem maximalen temperaturunterschied und der masse malnehmen. genauer gesagt, mach mal ´ne kurve, verlängere die bis t=0s, und nimm die temperatur an der t-achse für den temperaturunterschied.

dH=4,18*dT*m

aber das ist immernoch sowas von daneben, da die verwendeten salze auch wärmekapazitäten haben und so weiter und so fort.

natürlich kannst du die enthalpien (hess´scher satz) der einzelnen salze verwenden, aber die temperaturmessung hat dann damit eigentlich nix zu tun.

war vielleicht das gemeint?

dann einfach von der bildungswärme von CuNO3 die von AgNO3 abziehen, und das wäre deine enthalpie.

noch ein kommentar: irgendwo bei den reaktionsmolen ist dir eine null verschütt gegangen.


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27.05.2010, 08:25
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Chemie Junior

Registriert: 18.06.2008, 18:33
Beiträge: 38
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
Und woraus setzen sich nun die einzelnen Bildungsenthalpien zusammen?? Ich denke, dass die Temperatur da auf jeden Fall mit berücksichtigt werden muss!
Eine Formel zur Berechnung der Bildungsenthalpien wäre mir sicherlich eine große Hilfe...
Vielen Dank!


27.05.2010, 18:12
Profil
Chemie God
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Registriert: 03.02.2007, 14:32
Beiträge: 4252
Wohnort: hamburg
Beitrag Re: Reaktionsenthalpie
enthalpien kannst du immer nur (a) messen, (b) aus bereits gemessenen enthalpien berechnen (satz von hess) oder (c) "setzen" ( elemente , standardzustand H = 0)

ab initio berechnungen aus quantenmechanischen zusammenhaengen are way out of reach fuer normalsterbliche chemiker


gruss

ingo

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27.05.2010, 18:17
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