Zitat:
dann gilt deltaQ=C*deltaT
aber wenn du keine wärmekapazität hast, dann geht das einfach nicht, schlussauspunkt.
schau, die reaktionswärme (enthalpie) ist, da weder druck- noch großartig volumenänderungs stattgefunden haben, das produkt aus temperaturunterschied und wärmekapazität.
(eigentlich ist wärmekapazität = energieänderung / temperaturunterschied, aber egal)
GANZ grob (also, so grob, das es beinahe schon falsch ist) könntest du die C (wärmekapazität) von wasser nehmen (4,18 kJ/(kg·K)) und die mit deinem maximalen temperaturunterschied und der masse malnehmen. genauer gesagt, mach mal ´ne kurve, verlängere die bis t=0s, und nimm die temperatur an der t-achse für den temperaturunterschied.
dH=4,18*dT*m
aber das ist immernoch sowas von daneben, da die verwendeten salze auch wärmekapazitäten haben und so weiter und so fort.
natürlich kannst du die enthalpien (hess´scher satz) der einzelnen salze verwenden, aber die temperaturmessung hat dann damit eigentlich nix zu tun.
war vielleicht das gemeint?
dann einfach von der bildungswärme von CuNO3 die von AgNO3 abziehen, und das wäre deine enthalpie.
noch ein kommentar: irgendwo bei den reaktionsmolen ist dir eine null verschütt gegangen.