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 Wasserzersetzer Selberbauen 
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Chemie Member
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Das weiß ich, da ich selbst diese Elektroden zum WIG-Schweißen zuhause in den Durchmessern 2,4 und 3,2 mm brauche.
Mit 1 mm hat man ja wohl die dünnsten Elektroden die es dafür gibt.


15.09.2006, 16:13
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Ja, und Du sagst dann, die Fläche reicht nicht aus. Flachklopfen erbringt aber auch kaum eine größere Fläche. Kann man nicht mehrere Elektroden bündeln?

_________________
"verrückte" Profs SciFi-Krimi Forum


15.09.2006, 17:51
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Nun, Flachklopfen bringt da auch nichts, das Material ist so hart, daß man Glas damit schneiden kann.
Wird daher auch gerne als Alternative zu Uran als Kernmaterial für Panzerbrechende Projektile genommen, Vorteil: deutlich billiger und nicht Radioaktiv. :gunman:
Ich empfehle daher zum wiederholten mal Flachelektroden aus Edelstahl die sich bei mir bisher am besten bewährt haben und wenn man auch notfalls ein Serviertablett zerlegen muß.
Hat auch den Vorteil daß man Edelstahl gut schweißen und Hartlöten kann, einfach noch ein Stück Rundmaterial anschweißen/löten, dann kann man diese Elektroden auch gut in einer Isolierbuchse führen und abdichten.
Ich kann ja mal für die Interessierten ein Bild davon einstellen wenn gewünscht.


Zuletzt geändert von ederf am 12.02.2007, 20:56, insgesamt 1-mal geändert.

15.09.2006, 19:14
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Chemie God

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Beitrag 
Lochbleche aus dem Zimmerei-Handwerk

--> Es gibt die auch in verzinktem Stahlblech, das ist natürlich sche*sse.

Aber eben auch aus Edelstahl. Zu erkennen, dass das Material fast nicht magnetisch ist.
Und die Dinger lassen sich wunderbar ineinander stellen, so ähnlich wie
die Polplatten in einer Autobatterie.
Man kann dazu kleine Holzteile, besser latürnich Kunststoffteile als
Abstandshalter einkerben, besser gesagt kleine Schlitze reinsägen.
Da stellt man die Bleche dann rein. Und das immer abwechselnd,

eins für +
eins für -

Je mehr man davon ineinanderstellt, desto mehr Strom kann man bei
gleichbleibender Spannng "ziehen". Der Widerstand der Zelle wird also
kleiner.
Wenn man jetzt 2 oder 3 PC-Netzteile parallelschaltet, kommt man rasch
auf gute Ströme.
bei 5V macht so ein Netzteil um die 20Ampere, viele ja schon noch mehr.
Hat man 3 NT parallel, dann kann man schon 60 AMP ziehen.
PC-Netzteile sind heute auch nicht mehr teuer, oft findet man ja auch
welche f. ganz kostenlos, man muss ja nur immer die Augen offenhalten.

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16.09.2006, 11:52
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*Staub vom Thread pust*

Hallo, ich bin auch dabei mir einen Gaserzeuger zu bauen (auch als Brenner einsetzbar). Ich hatte mir das so gedacht, das ich die Gase im Reaktor getrennt halte und dann erst später in einer speziellen Stufe vereinigt werden und dann getrocknet. Ich hatte auch an einen Reaktor aus Plexiglas gedacht. Werde demnächst mal eine Skizze reinstellen.

@Ederf: Ich wollte mal fragen ob noch weiter an deinem Brenner gebaut hast? Wie sieht denn der aktuelle Stand aus?

Gruß crazzyman


11.02.2007, 18:25
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Chemie God
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Beitrag 
crazzyman2526 hat geschrieben:
@Ederf: Ich wollte mal fragen ob noch weiter an deinem Brenner gebaut hast? Wie sieht denn der aktuelle Stand aus?

Ich glaub, von dem bekommst du keine Antwort mehr....

EDIT: Uhh, solange ist er ja gar nicht "inaktiv", sein letzter Beitrag war am 19.11.06...


11.02.2007, 18:46
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Beitrag 
Zitat:
EDIT: Uhh, solange ist er ja gar nicht "inaktiv", sein letzter Beitrag war am 19.11.06...


War das jetzt ironie?

Naja, ich stell meine Idee trotzdem mal rein. Ihr könnt dann sagen, was ihr davon haltet. Nicht das ich mich da an irgendwelche utopischen Ideen mache :P

PS.: Ich glaube ich mach's wirklich mit Plexiglas, hab' da schon ne Idee.


11.02.2007, 19:35
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Chemie God
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Beitrag 
crazzyman2526 hat geschrieben:
War das jetzt ironie?
Nein, war keine Ironie, ich dachte nur, dass er schon länger inaktiv wäre, da ich seinen Namen nicht mehr im Kopf hatte... Dann hab ich lieber mal nachgeguckt und festgestellt, dass es doch nicht so lange her ist wie ich dachte...


11.02.2007, 19:36
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Beitrag 
Mr.Sniper hat geschrieben:
hamburger hat geschrieben:
Träne hat geschrieben:
Säure müsst ich dann wohl kaufen. Wo würde ich sowas her bekommen?


HCL gibts beim Müller 33 % 2 € noch was
8)


Glaubst du doch selber net.. Beim Müller?Den Müller wo du Salzsäure mit 33%.. das is sogar schon rauchende Salzsäure kriegst musst du mir zeigen!


Doch! Für ca. 2,59 der Liter (30-33%ig)!


12.02.2007, 15:35
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Beitrag Knallgasgenerator
Hallo Leute, wußte gar nicht das ich vermisst werde. Bei Fragen am besten eine PN schreiben.
Ich hab an dem Teil natürlich weitergebaut und noch einiges verfeinert, besonders Elektrodenseitig.
Mir ist aber aufgefallen das viele immer wieder Säure verwenden wollen, das sollte man lassen, das einzig wahre ist Kalilauge, die greift auch nicht die Edelstahlelektroden an.
Also, Elektroden aus Edelstahlblech mit kurzem Abstand, Kalilauge etwa 20%ig und als Stromquelle habe ich in meinem Fall einen Ringkerntrafo mit 20 A Leistung die eingangsseitig (230 V) mit einer Leistungsregelung von Conrad versehen ist.
Bei Bedarf stelle ich gern Bilder zur Verfügung.
Das Gerät funktionierte bisher zu meiner vollen Zufriedenheit.
Was noch ganz wichtig ist: den Brenner niemals ohne Flammenrückschlagsperre betreiben, ich habe das in meiner Anleitung beschrieben und der Nachbau erfolgt auf eigenes Risiko, auch da einige sich nicht an die Anleitung gehalten haben und der Aufbau schon mal in die Luft geflogen ist.
Knallgas ist gefährlich und nicht zu unterschätzen.


12.02.2007, 16:56
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Beitrag 
Also mir ist bei meinen experimenten etwas seltsames passiert. nachdem ich von Essig auf natronlauge umgestiegen bin (ca.15 Jahre alt stand im Keller) konnte ich bei einer 1% konzentration (600ml leitungswasser auf 6ml Natronlauge) eine sehr gute Gasentwicklung beobachten (Blasen die sich an der oberfläche niederschlugen explodierten mit lautem Knall > Knallgas) Als ich die konzentration jedoch auf 10% erhöhte entstand zwar viel mehr Gas, allerdings schlugen sich keine Blasen mehr nieder. Ein weißes Gas stieg aus dem Glas auf und sank nach unten (kann aber auch daran liegen, dass ich das Kellerfenster offen hatte und es so nach hinten geblasen wurde. Ich hatte den Eindruck das es die Atemwege ,leicht reizt (kratzen im Hals bei längerem Aufenthalt in der Raumluft, vergeht aber wieder). Das Wasser färbte sich gelb. Es hat sich eine Art gewusel im Wasser einen cm unter der Oberfläche gelöst (ich hatte auch den eindruck, dass sich die einen Gasbläschen besser im Wasser verteilen) Brennbarkeit konnte nicht nachgewiesen werden (allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob ich da alles richtig gemacht hab', also kann auch an mir liegen. Ich hab den Versuch vorsorglich eingestellt. Kann mir jemand sagen was da passiert ist? Ich habe nämlich keine Ahnung...

Gruß und Hoffen auf Hilfe crazzyman

Edit: Das Gemisch war übrigens auf jeden Fall alkalisch. Kann es sein das das nur die Dämpfe der Natronlauge waren?

Edit2: An der Edelstahlanode, war, glaub ich, eione leicht gelbliche Verfärbung festzustellen. Es hat allerdings nicht nach Chlor gerochen, falls einer darauf kommen sollte.


14.02.2007, 18:13
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Chemie God

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Beitrag 
ederf hat geschrieben:
Leistungsregelung von Conrad


tss tss, das geht billiger!

Also im Grunde sind das die selben Steuereinheiten, die man in def.
Staubsaugern nachgeschmissen bekommt.

Statt Motor den Trafo dranklemmen, geht allerbest.
Bei großen Trafos evtl noch eine Einschaltrombegrenzung dazu.

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14.02.2007, 22:13
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Natronlauge ist zwar schon gut aber man sollte vielleicht doch besser Kalilauge verwenden, wird auch von den Herstellern diverser Knallgasbrenner verwendet.
Die Konzentration nicht höher als 5% wählen, mach ich auch so und bisher funktioniert es auch tadellos.
Habe damit schon viele Arbeiten durchgeführt, Ampullen zuschmelzen, Schmuck löten usw.
Man kann damit wirklich sehr sehr feine Lötarbeiten machen, sogar dünne Stahlbleche schneiden.


14.02.2007, 22:15
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J, ich besorg mir auch demnächst Kalilauge, ich hatte die Natronlauge nur schon mal da und hab die dann lieber genommen als den Essig :P, mit dem läuft nämlich nicht viel im Glas. Bei 10% kommt es auch glaub ich zu kleinen Kurzscjlüssen. Wenn ich die kontakte zusammengeklemmt habe, hat's immer kurz leicht gefunkt (aber es war kein starker kurzaschluss, dabei kann einem nämlich auch leicht schonmal der Kontakt wegschmelzen :P). Wo bekommt man das kaliumhydroxid denn her (Omikron hat's zumindest nicht im Sortiment)? Ach und die Spritzen/Kanülen? Ich glaub kaum, dass ich mir die in der Apotheke hohlen kann, da könnte ja jeder Junky kommen...

Ich betreibe die testversuche noch mit zwei hintereinandergeschlateten Batterien, werde aber glaub ich bald gleich das Ladegerät nehmen. Dann seh ich mich wohl mal nach PC netztteilen um... mit nem Informatiker als bruder und 2 riesen Schrottplätzen in der Umgebung wird das schon was werden :P


15.02.2007, 15:58
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Kaliumhydroxid bekommt man in der Apotheke, die müssen das aber auch meist bestellen.
Eine 100 Gramm Dose reicht vollkommen aus, für 1-2 Liter Lauge anzusetzen.
Aber immer das Hydroxid nach und nach ins Wasser rühren, wird auch Heiß beim einrühren oder zumindest warm.
Aber bitte mit Schutzausrüstung arbeiten, das Zeug ist ziemlich ätzend, sogar noch ätzender als Dieter Bohlens Sprüche.
Ich würde aber erstmal die Hälfte davon im einen Liter Wasser rühren.
Der Elektrolyt verbraucht sich übrigens nicht, wenn Flüssigkeit fehlt einfach mit Wasser wieder auffüllen.


15.02.2007, 20:43
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