Top

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 321 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22  Nächste
 Wasserzersetzer Selberbauen 
Autor Nachricht
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Also, ich poste hier jetzt mal meeine Idee eines Modifizierten Brenners:

Siehe dazu folgendes Bild.
Bild

Also: Elektroden und Gasausgänge sind von einem Plastikzylindr umschlossen (Plastikflasche). Die Elektroden durch eine Trennwand getrennt. Jede Kammer hat einen Gasausgang. Das ganze ist am Deckel des Schraubglases befestigt, so das es herausgenommen und modifiziert werden kann.
Dann gibt es 2 weitere Stufen:
In dem ersten Flaschenhals werden beide Gase gemischt. Das Wasser sorgt dafür, das kein Knallgas in den Brenner gelangt und fungiert obendrein auch noch als 2 Rückschlagssperre. Der Flaschendeckel müsste eigentlich ddurch festes zuschrauben abdichten?
Der zweite Flaschenhals ist die trocknungsstufe. Zwischen Misch- und Trockenstufe ist ein Manometer geschaltet (ich habe ein 1bar Manometer bei Ebay gefunden). Danach kommt das Knallgas in das Brennerhandstück.

Dieses System hat den Vorteil das es auch zur Sauerstoff- oder Wasserstoffherstellung genutzt werden kann. Außerdem ist es glaub ich sicherer (Wenn mir die Flaschenhälse um die Ohrenfliegen ist das unangenehm aber sie lassen sich ersetzten und Plastik ist nicht so scharf wie Glas...).
Was sagt ihr dazu? Würde das so funzen? Oder ist der Betriebsdruck zu niedrig?

Grüße crazzyman


EDIT: Tschuldigung, hatte beim Bild die falsche URL eingefügt. Ist jetzt korrigiert.
Ich hab mir jetzt ein altes AT netzteil besorgt. Könnte mir vielleicht jemand erklären wie ich die Kabel modifizieren muss um den vollen Strom rauszuziehen (ich glaub 5V 20A)? Ich hab zwar selber nicht so viel Ahnung, aber mein Vater ist Fernmeldetechniker, der müsste mir da beim modifizieren helfen können. Aber ne Anleitung wär nicht schlecht.


Zuletzt geändert von crazzyman2526 am 20.02.2007, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

16.02.2007, 10:40
Profil
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Also, ich habe das At_Netzteil jetzt mal aufgeschraubt (keine Sorge das hat schon sehr lange rumgestanden und die Kondensatoren waren nicht mehr geladen) und es (beziehungsweise die Anschlüsse)
abphotographiert.

Bild
Bild
Bild

Wie muss ich die einzelnen Anschlüsse denn verlöten bzw. wo ist der Plus wo der Minuspol? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass ich die ganzen 20A durch ein so dünnes Kabel jagen kann (bei 12/5 Volt). Die Werte des Netzteils sind: +5V 20A red; +12V 8A yellow; -5V 0.5V white; -12V 0.5A Blue.

Zum Brenner: Ich bin dabei, die Mischungs und die Trocknungsstufe zu bauen. Mit Heißkleber (Klebstellen vorher angeraut und entfettet) kann man es anscheinend tatsächlih druckdcht verschließen. Allerdings kann ich die Gasausgänge nicht in die Flaschendeckel einarbeiten, dann dichten sie nicht mehr richtig ab; ich werde sie wohl seitlich anbringen.
Ich habe den Kunstoffzylinder mal provisorisch im Schraubglasdeckel befestigt. Es scheint kein Gas aus der einen in die andere Kammer zu gelangen (ich habe sie unter Wasser gehalten und aus der einen Kammer einen teil der Luft rausgesaugt, der Wasserstand hat sich nicht angeglichen).

Hoffe das mir jemand helfen kann,
crazzyman[/img]


Zuletzt geändert von crazzyman2526 am 20.02.2007, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.

20.02.2007, 15:34
Profil
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 29.11.2006, 09:08
Beiträge: 1130
Beitrag 
Kannst du die Zeichnung mal in Querformat reinstellen?
Man renkt sich ja den Hals aus. :( :(
Ist auf der Platine nicht ein +und ein- -pol eingezeichnet? Ist bei mir immer so gewesen.
Vielleicht mal suchen.
MfG
Jeff


20.02.2007, 16:22
Profil
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Entschuldigung! Ich bin manchmal so faul... :oops:

Ich habe jetzt alle Bilder verkleinert und in richtigem Format reingestellt.
Mir ist überigens noch eine Idee für eine Külung gekommen:
Mann leitet einen Schlauch durch das Glas (Kein Kontakt zur Enthalten Flüssigkeit, also ein unabhängiger Kühlkreislauf). Der Schlauch führt aus dem Glas heraus in ein Gefäß in dem die Kühlflüssigkeit gelagert wird. Die Flüssigkeit wird durch den Schlauch gepumpt, und leitet einen Teil der Wärme ab. Bei Wasser würde schon eine alte Brunnenpumpe und eine kleine Wanne reichen (große Oberfläche und viel flüssigkeit ist gut, damit sie Auskühlen kann). Glaubt ihr, dass man so genügend Wärme ableiten könnte. Zusätzlich könnte man den Knallgasreaktor auch noch komplett in Öl oder Wasser versenken (natürlich nichtleitendes). Ich hab mal von nem Typen gehört der seinen PC in Rohöl eingelegt hat ... auch eine gute Idee ;D


20.02.2007, 17:05
Profil
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 29.11.2006, 09:08
Beiträge: 1130
Beitrag 
Danke
Dass mit dem Öl funzt, ich kenn das mit Rapsöl, es leitet keinen strom


20.02.2007, 17:13
Profil
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Rapsöl hat wohl den Vorteil das man durchsehen kann... außerdem estetischer
Allerdings dürfte es da wwohl mit der Pumperei schwerer werden... Ich glaub kaum, dass das eine alte Brunnenpumpe schafft ...
Wenn man den Reaktor in eine Wanne voller Öl stellt kann man aber auch einfach einen alten PC Lüfter anmontieren.


Zuletzt geändert von crazzyman2526 am 20.02.2007, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.

20.02.2007, 20:42
Profil
Chemie Senior
Benutzeravatar

Registriert: 29.06.2006, 18:18
Beiträge: 367
Wohnort: MV
Beitrag 
Genau, und wenn das Raps öl Temperatur, hat kann man sich gleich noch Fritten am PC selber machen. :D

_________________
M.f.G CM : Wiki mal anders


20.02.2007, 20:47
Profil
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Für Informatikstudenten genau das richtige :P


20.02.2007, 20:49
Profil
Chemie God
Benutzeravatar

Registriert: 29.11.2006, 09:08
Beiträge: 1130
Beitrag 
Ich glaube nicht, dass das Öl anfängt zu kochen, da wär was falsch gemacht worden und außerdem dadrin pommes mach, in der Mischung aus Öl, Staub, Wärmeleitpaste, Lösungsmitteln, gelösten Abdeck- oder Dämmstoffe...
iiiihh :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
MfG
Jeff


20.02.2007, 22:14
Profil
Chemie God

Registriert: 19.12.2005, 22:37
Beiträge: 1281
Beitrag 
zu den Leitungen vom Netzteil:

Schwarz : Masse
gelb : +12V
Rot: +5V
Orange +3.3V

andere Farben: sonstige nicht wirklich belastbare Spannungen. Wenn du es an den Strom anschliesst sollte es im Gegensatz zu einem ATX-Netzteil sofort anlaufen, es benötigt jedoch eine Mindestlast an +5V, da die Regelung dort drauf ist. Dafür eignet sich z.B eine 12V 20W Glühlampe. Ohne diese Last läuft das NT gar nicht oder zumindest nicht richtig.

Die gleichfarbigen Leitungan kannst du alle bündeln, dann kannst du den vollen Strom entnehmen ohne Angst zu haben dass die dünnen Drähte abrauchen.

OT:

Ist noch schön übersichtlich so ein AT-Netzteil... Ich hab letzthin gerade ein ATX zerbastelt um die Spezifikationen etwas abzuändern, eine überlst vollgestopfte Kiste in der man kaum etwas findet... :mad2:


21.02.2007, 00:40
Profil
Chemie Senior
Benutzeravatar

Registriert: 29.06.2006, 18:18
Beiträge: 367
Wohnort: MV
Beitrag 
photonic hat geschrieben:
es benötigt jedoch eine Mindestlast an +5V, da die Regelung dort drauf ist. Dafür eignet sich z.B eine 12V 20W Glühlampe. Ohne diese Last läuft das NT gar nicht oder zumindest nicht richtig.


Die Last an +5V ist in einigen schon eingebaut. Wenn du die +5V nutzen willst sind keine Modifikationen Erforderlich. Willst du mit +12V arbeiten, must du +5V mit Belasten oder die Regelung, so umbauen das nach +12V ausgeregelt wird. zu letzteren gibt´s Anleitungen im Net ich such mal eine.

KLICK1
KLICK2
KLICK3

Aber dran denken da sind immer irgendwo (sehr) hohe Spannungen im spiel!!!

OT: @photonic : Mein Neues ATX ist ein sehr aufgeräumtes Teil. Zumindest soweit man durch denn 140mm Lüfter sehen konnte.

|Jeff| hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass das Öl anfängt zu kochen, da wär was falsch gemacht worden und außerdem dadrin pommes mach, in der Mischung aus Öl, Staub, Wärmeleitpaste, Lösungsmitteln, gelösten Abdeck- oder Dämmstoffe...

Dammstoffe brauchst da glaub ich nicht mehr, geschweige Wärmeleitkleber. Aber täusch die nich, meine Passive gekühlte GraKa kann unter Volllast 140°C heiß werden, erst über diese Temperatur würde sie automatisch einen Shuntdown einleiten.
OT:

_________________
M.f.G CM : Wiki mal anders


21.02.2007, 18:45
Profil
Chemie Freak

Registriert: 17.08.2006, 11:16
Beiträge: 796
Beitrag 
Ich hab mal ein ein seit mehreren Tagen abgestecktes Netzteil gelangt. Der Schlag war der Schock meines Lebens... Seit dem schmeiß ich das Zeug einfach immer weg wenns nimmer geht :roll:


21.02.2007, 19:59
Profil
Chemie Member
Benutzeravatar

Registriert: 05.02.2007, 15:12
Beiträge: 98
Wohnort: Trier
Beitrag 
Also der Minuspol zum roten (5V) ist der schwarze (also Masse; sprich: das Netzteilgehäuse). ich will die 5 Volt mit möglichst den vollen 20 A nutzen, aber bei der Elektrolyse zeigten sich nur eine mini Gasausbeute, da hatten meine zwei Akkus wesentlich mehr Saft... glaubt ihr das Teil sit schon kaputt? Oder ein bedienungsfehler? Ich hab einfach alle 6 roten und die 8 shwarzen zusammengelötet.

PS.: Ich glaub wir (ich und mein Vater) basteln an das Teil mrogen mal vernünftige Anschlüsse dran... hab mir nämlich schon eine gezogen, aber keine Angst war nur 5 Volt (hab den Roten Draht angefasst und das Gehäuse berührt... naja). Und das Gehäuse auf ein Holzbrett aufbringen damits isoliert ist (Stahlwerkbank birgt kurzschlussgefahr ^^). Naja werde jetzt auf jeden Fall mal besser aufpassen bzw. Schutzausrüstung tragen (Gummihandschuhe?).Welche Teile sind eigentlich die gefährlichen?


21.02.2007, 21:24
Profil
Chemie God

Registriert: 19.12.2005, 22:37
Beiträge: 1281
Beitrag 
An 5V kanns dir eigentlcih keine "ziehen" das merkst du nur minimalst wenn du nasse Finger hast. Die gefährlichsten Teile sind die Zwischenkreiselkos. Das sind die beiden grossen Kondensatoren. Die haben zusammen 320V (wenn das NT eine aktive PFC hat noch mehr) und eine ordentliche Kapazität. Wenn die geladen sind und du sie unglücklich berührst (die Anschlüsse oder irgend etwas das damit zusammenhängt, was in gewissen Netzteilen auch das Transistorkühlblech sein kann!!!! ) kriegst du einen massiven Schlag ab Die gespeicherte Ladung reicht aus um dich im schlimmsten Fall zu töten!. wenn du so ein Netzteil aufmachst musst du immer daran denken dass die noch geladen sein könnten und entsprechend die Kondensatoren entladen, oder warten bis das von alleine passiert ist. Zur Sicherheit musst du immer nachmessen. Solange du nicht verstehst wie das Netzteil funktioniert und wo welche Spannungen sind solltest du die Finger davon lassen. Es ist einfach zu gefährlich.

Das Netzteil musst du nicht auf ein Holzbrett schrauben, das Geäuse ist ja mit dem Schutzleiter des Stromnetzes verbunden solange du ein vorschriftsgemässes Anschlusskabel und eine ordentliche Schukosteckdose verwendest. Da kann nichts passieren. Wenn du es auf die metallene Werkbank legst wird die auch gleich mitgeerdet. Du solltest natürlich keinen Kurzschluss der Spannungsführenden Leitungen gegen Masse veranstalten, aber dabei passiert aber auch nicht viel, das Netzteil schaltet sich einfach ab.

Dass du im vergleich zum Akku wenig Gas bekommen hast kann an verschiedenen Dingen liegen, hast du mal mit einem Amperemeter nachgemessen? Akkus können generell sehr hohe Ströme liefern, je nach Akku mehrere 100 A. Da kann das PC-Netzteil natürlich nicht mithalten... Alle roten und schwarzen zusammenlöten ist ok, im inneren des Netzteils stammen sie auch alle vom gleichen ort...


21.02.2007, 22:22
Profil
Chemie God

Registriert: 14.12.2002, 16:03
Beiträge: 8690
Wohnort: Im Kaff Der Guten Hoffnung
Beitrag 
Ich sehe Euch immer alle mit Gleichstrom elektrolysieren, wenn ihr eh
doch nur einen Knallgasbrenner bauen wollt.
Das einfachste und effektivste ist es, gleich mit Wechselstrom da ranzugehen.

Schafft Euch einen alten Microwellen-Hochspannungstrafo an, kloppt die
Hochspannungswicklung raus und wickelt dicke Lautsprecherkabel in den
freigewordenen Platz rein. Die rote Heizungswicklung kann auch weichen,
dann ist sogar noch'n büschn mehr Platz.

Wenn ein Trafo z.B. für 600VA ausgelegt ist, und man mit einer
selbstgewickelten Sek-Spule auf 4Volt kommt,
kann man theoretisch 150Ampere ziehen. Versuch das mal einer mi'm
PC-Netzteil. Und ein og. Trafo ist f. Microwellen noch eher klein.

Theroretisch 150A heist, dass es dabei natürlich auf exakte Verbindungen
und guten Aufbau der Zelle ankommt, um solche Werte zu erreichen.

Vorteil ist jedenfalls, dass dabei nicht bei jedem stärkeren Stromstoß eine
Schutzabschaltung stattfindet, so wie es PC-Netzteile immer gerne machen.
Sowas hat mich schon häufig abgenervt :evil: :wink:

Also:
Für Knallgaserzeugung ist die Stromart (ob = oder ~) unerheblich.
Will man hingegen spezielle Stoffabscheidungen durchführen ist man aber weiterhin auf = angewiesen!
z.B. wenn man etwas galvanisieren will.

_________________
wie kann ich mich hier desintegrieren?


22.02.2007, 18:31
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 321 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Bottom